WANN kommt die Vogelgrippe auch nach Deutschalnd? Wann erreicht die Geflügelpest unsere Nachbarländer Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien oder Polen? Noch ist keine Panik. Noch warnt nicht einmal das Auswärtige Amt vor Reisen in die von der Geflügelpest betroffenen Regionen: China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Südkorea, Thailand, Malaysia, Vietnam, Sibirien und Zentralasien. Aber wie lange noch. Bereits seit 1997 ist bekannt, dass die Vogelgrippe - auch Geflügelpest genannt - auf den Menschen übertragbar ist. Aber auch andere Säugetiere wie Schweine, Pferde, Wild- und Hauskatzen können sich anstecken.... wird die Vogelgrippe zur sechsten grossen Epedemie, die 80 oder 90 Prozent aller Säugetiere auf dieser Erde tötet?
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Wie lange werden wir so unbeschwert, wie auf den Bildern aus Mallorca (oben), noch mit den Hühnern zusammenleben können? Mutiert der Virus erst einmal zu einem Typ, der sich leichter verbereitet, so könnte dies der Anfang einer weltumspannenden Katrastrophe (Pandemie) sein. Zur Zeit überträgt das Virus sich - soweit bekannt - durch Staubteilchen infizierter Vögel, die in die Atemwege von Menschen und anderen Säugetieren gelangen. Schlechte Hygiene soll die Gefahr der Ansteckung an der Vogelgrippe verstärken.
Die Geflügelpest gibt es bereits jetzt auch schon in anderen Regionen der Erde. So sind in den USA, Kanada, Pakistan, Japan, Taiwan, Südafrika, Niederlanden und Belgien bereits Infektionen gemeldet worden. Allerding handelt es sich bei diesen Infektionen um andere, nicht so gefährliche Subtypen. Man geht davon aus, dass die Ausbreitung der Vogelgrippe vor allem durch Zug- und andere Wildvögel begünstigt wird.
Erst einmal mit dem Virus infiziert, ist der Verlauf der Krankheit ähnlich dem einer normalen Grippe. Zwei bis fünf Tage nach der Ansteckung, hat der Infizierte hohes Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten und Gliederschmerzen. Dann kann eine Lungenentzündung hinzukommen. Ungefähr 50% der Erkrankten leiden unter Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen. Häufigste Komplikation ist das Lungenversagen. 50 Prozent der infizierten sterben. Einen Impfstoff gibt es nicht.
Trotz aller Ansteckungsgefahren geht das Auswärtige Amt bei einer Reise in Länder mit Vogelgrippe nicht von einer aktuten Gefährdung aus.....
Folgende Empfehlungen des Auswärtigen Amtes gibt es zur Zeit:
(12.10.05)
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Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbedenklich angesehen. Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden. Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten. Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten. Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind. Verzicht auf Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Regionen. Ein gegen Vogelgrippe wirksamer Impfstoff steht gegenwärtig nicht zur Verfügung.
_____________ Quelle: www.auswaertiges-amt.de _______________
Weitere Infos auch direkt auf der Seite vom Auswärtigen Amt.
Die Redaktion
TSR
Quelle: ad-hoc-news.de
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