Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bütikofer: Kein Spielraum für Nachverhandlungen bei Iran-Atomabkommen.
clock-icon22.09.2017 - 16:51:33 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Europapolitiker Reinhard Bütikofer (Grüne) hat US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert, weil dieser gedroht hat, das Atomabkommen mit dem Iran aufzukündigen: "Es gibt entweder dieses Abkommen oder es gibt keines, da gibt es keinen Spielraum für Nachverhandlungen", sagte Bütikofer dem "rbb-Inforadio"

Bild: Reinhard Bütikofer, über dts Nachrichtenagentur Bild: Reinhard Bütikofer, über dts Nachrichtenagentur

Der US-Präsident habe das Abkommen nie gewollt und suche nun nach einem Weg, es zu zerstören: "Trump meint immer, nur weil er jetzt Präsident ist, würde sich alles nach seiner Pfeife richten können, so ist es nicht." Die jüngste Ankündigung des Iran, sein Militär und das Raketenprogramm auszubauen, sei auch vor diesem Hintergrund zu bewerten, so Bütikofer.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht mit Blick auf die Sondierungsgespräche mit der SPD keinen Spielraum für Nachverhandlungen


Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump an die Europäer scharf zurückgewiesen, beim Atomabkommen in den kommenden vier Monaten zusammen mit den USA eine einseitige Verschärfung der Auflagen an den Iran durchzusetzen


Die USA wollen das Iran-Abkommen vorerst weiter in Kraft lassen und die Sanktionen für weitere 120 Tage aussetzen


Die USA hat erste Hinweise darauf, dass die von Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien abgefeuerte Rakete aus dem Iran stammt


Seit Trumps Steuerreform müssen Firmen nur 15 Prozent statt 35 zahlen, wenn sie Geld aus dem Ausland in die USA holen


San Francisco: Der High-Tech-Konzern Apple transferiert einen Großteil seiner Geldreserven, die derzeit im Ausland geparkt sind, in die USA


Der Atomdeal mit dem Iran muss gegen den Widerstand der USA befolgt werden, fordert das Europaparlament in Straßburg


Die US-Regierung hat gegenüber Teheran nicht mehr zu bieten als eine festgefahrene Politik der Schmähungen Trump wäre nicht Trump, wollte er aus den Protesten im Iran für sich kein Kapital schlagen


Russlands Außenminister macht USA für Atomkrisen in Nordkorea und Iran verantwortlich


Russland hat US-Präsident Trump vor einem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran gewarnt