Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Ex-Finanzminister Summers greift US-Präsident Trump frontal an.
clock-icon23.06.2018 - 09:15:39 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der frühere US-Finanzminister und Weltbank-Chefökonom Lawrence Summers geht scharf mit US-Präsident Donald Trump und dessen Handelspolitik ins Gericht

Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

"Es spricht nur sehr wenig dafür, dass Getöse und Drohungen in diesem Ausmaße positive Effekte zeitigen. Und dass unsere traditionellen Verbündeten inzwischen größere Sympathien für China haben als für uns, ist eine außergewöhnlich negative diplomatische Leistung", sagte Summers in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel".


Trump hatte kürzlich neue Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar angekündigt, sollte Peking frühere US-Aufschläge mit Vergeltungszöllen kontern. Hart kritisiert Summers auch Peter Navarro, Trumps Chefberater in Handelsfragen: "Ich glaube, kein Ökonom, egal, welcher Denkschule, nimmt ihn und seine Theorien zum Handelsdefizit ernst." Der Zorn unter US-Firmenchefs sei gewaltig, sagte Summers, ehedem enger Mitarbeiter der demokratischen Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama.


"Die Konzerne sind entsetzt über das, was die Regierung macht. Der Präsident genießt nur wenig Glaubwürdigkeit. Viele Konzernchefs fürchten, dass Trumps stümperhaftes Vorgehen auf sie zurückschlägt und Wettbewerbern aus Europa und Japan hilft. Ganz abgesehen davon, dass sich niemand freut, wenn wegen der Zölle auf Stahl und Aluminium die Materialkosten substanziell steigen." Die wahren Verlierer von Trumps Handelspolitik, so Summers, seien die Anhänger des Präsidenten.


"Trumps Wähler werden am stärksten unter seiner Politik leiden. Denn die Wettbewerbsfähigkeit der US-Unternehmen wird wegen höherer Importpreise abnehmen, das Handelsdefizit sogar größer werden." Viele Betriebe würden wegen höherer Stahlpreise Schwierigkeiten bekommen und müssten Leute entlassen, so Summers weiter.


Das könnte Sie auch interessieren:

US-Präsident Trump (72) hat bei einer traditionellen Zeremonie kurz vor Thanksgiving zwei Truthähnen das Leben geschenkt


San Francisco (dts Nachrichtenagentur) - Ein Bundesrichter in San Francisco hat per einstweiliger Verfügung die von US-Präsident Donald Trump verschärften Asylregeln zur Eindämmung illegaler Einwanderung teilweise außer Kraft gesetzt


Ein Bundesrichter in San Francisco hat per einstweiliger Verfügung die von US-Präsident Donald Trump verschärften Asylregeln zur Eindämmung illegaler Einwanderung teilweise außer Kraft gesetzt


Die Tochter des US-Präsidenten, Ivanka Trump, hat einem Medienbericht zufolge Hunderte dienstliche E-Mails von einem privaten E-Mail-Konto aus verschickt und damit in vielen Fällen wohl gegen Vorgaben des Weißen Hauses verstoßen


Präsident Trump erklärt, die USA wollen „ein standhafter Partner“ sein


US-Präsident Trump hält eine Beteiligung Riads an der Tötung von Jamal Khashoggi für möglich


Hat der saudische Kronprinz vom Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi gewusst? Gut möglich, meint US-Präsident Trump


Der US-Präsident hält allerdings eine Mitwisserschaft des saudischen Kronprinz für möglich US-Präsident Donald Trump hält eine Mitwisserschaft des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am Mord des Journalisten und Regimekritikers Jamal Khashoggi für möglich, aber nicht für bewiesen


Der US-Präsident hält trotz der Tötung des saudiarabischen Journalisten und Regierungskritikers Jamal Khashoggi an der engen Partnerschaft mit Riad fest


Zwar findet US-Präsident Trump, eine Mitwisserschaft des Kronprinzen am Tod Khashoggis sei möglich