Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Handwerker widerspricht AfD-Darstellungen im Fall Magnitz.
clock-icon11.01.2019 - 14:51:43 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Mitarbeiter einer Papenburger Handwerksfirma, der mit zwei Kollegen am Tatort des Angriffs auf den AfD-Bundestagsabgeordneten und Bremer Landeschef Frank Magnitz gewesen ist, hat der AfD-Darstellung der Tat widersprochen

Bild: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur Bild: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

"Was passiert ist, haben wir nicht gesehen", sagte der Handwerker dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Der "couragierte Eingriff" eines Handwerkers vor Ort hätte das Leben von Magnitz gerettet, hatte die AfD nach dem Überfall am vergangenen Montag in einer Presseerklärung geschrieben. Erst durch die Schreie des AfD-Manns sei der Handwerker auf die Tat aufmerksam geworden und habe sodann erste Hilfe geleistet.


Auch die Darstellung der AfD, Magnitz sei mit einem "Kantholz" geschlagen und "gegen den Kopf getreten" worden, bestätigte der Handwerker nicht, berichtet der "Spiegel" weiter. Die AfD will sich derweil bei der Zählung von Straftaten gegen ihre Mitglieder nicht auf offizielle Statistiken verlassen.


Der Verein "Alternative Hilfe" zählt für die Partei alle Übergriffe, die auf einer Internetseite für die "zentrale Erfassung politisch motivierter Straftaten" gemeldet werden. Seit 2015 habe der Verein insgesamt 1.873 Fälle registriert, die AfD-Mitglieder betrafen. Allerdings erfasse die Statistik auch juristisch nicht existente Kategorien wie "soziale Ausgrenzung" oder "existenzvernichtend", berichtet das Nachrichtenmagazin.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Nach den Äußerungen des ehemaligen Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen zu möglichen Koalitionen der CDU mit der AfD fordert der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, eine Reaktion der Union


Köln - Grüne weiterhin auf Platz 1 / SPD fällt hinter AfD auf Platz 4 zurück Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer verliert die SPD einen Prozentpunkt und erreicht 11 Prozent, den niedrigsten seit 1949 gemessenen Wert


Stuttgart - Erst setzt er AfD und Grüne gleich, dann erntet er dafür ordentlich und zu Recht Kritik, worauf er nur halb und unsouverän zurückrudert


Die deutschen Energiekonzerne haben 2018 Strom im Wert von über drei Milliarden Euro ins benachbarte Ausland exportiert