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Steinmeier geht auf parteiübergreifende Werbetour.
clock-icon29.12.2016 - 13:30:49 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Kandidat von CDU, CSU und SPD für das Amt des Bundespräsidenten, Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), absolviert in den kommenden Wochen diverse Termine mit Wahlleuten aus den Landtagen

Bild: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur Bild: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Diese Treffen richten sich nicht nur an Abgeordnete von CDU, CSU und SPD, sondern auch an Parlamentarier von Grünen und FDP, wie die "Welt" berichtet. Steinmeier wolle als Kandidat für das höchste Staatsamt möglichst viele Wahlleuten in der Bundesversammlung treffen, sich ihren Fragen stellen, und mit ihnen diskutieren, schreibt das Blatt.


So wird Steinmeier am 9. Januar die Landtage von Niedersachsen und Brandenburg besuchen. Die SPD-Fraktion im Landtag von Potsdam habe zu dem Gespräch mit Steinmeier alle anderen Fraktionen außer der AfD eingeladen. In Hannover soll Steinmeier mit den Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP zusammentreffen.


Vermutlich wird er im Plenarsaal des Parlamentes empfangen. Geplant ist außerdem ein Termin mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in der Staatskanzlei - Steinmeiers einstigen Wirkungsstätte. Am 19. Januar wird Steinmeier im Landtag von Schleswig-Holstein erwartet, am 20. Januar im Landtag von Baden-Württemberg.


Am 24. Januar wird eine Veranstaltung mit dem Kandidaten im nordrhein-westfälischen Landtag geplant. Diese drei Treffen richten sich an die Wahlleute von SPD, CDU, FDP und Grünen. Die SPD-Wahlleute aus den Landtagen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden ihn am 27. Januar bei einer Veranstaltung in Leipzig treffen.


In den Bayerischen Landtag wird Steinmeier am 7. Februar reisen, und am Nachmittag im Plenarsaal das Wort ergreifen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher hat dazu alle Abgeordnete angeschrieben. Er lud außerdem den Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zu einem Grußwort ein.


Der bayerische Ministerpräsident hat entscheidenden Anteil an der Nominierung Steinmeiers - gegen die langwährende Zurückhaltung der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die lange andere Kandidaten favorisierte. Der Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck wird am 12. Februar 2017 gewählt.


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