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clock-icon07.09.2017 - 09:37:37 Uhr | ad-hoc-news.de

DAX: Ende der ersten Abwärtswelle oder Ende der Korrektur?

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Der DAX begann den gestrigen Handelstag genauso wie er den Vorherigen beendete – nämlich schwach. Entsprechend ernüchtert blickte man auf den erfolgreichen bullishen Ausbruchs des seit Juni laufenden Abwärtstrendkanals. Doch die Bullen schienen sich noch nicht unterkriegen zu lassen und so setzte der DAX zu einer Kurserholung an, die ab ca.


13:30 Uhr richtig Fahrt aufnahm. Daraus resultierte schließlich gestern eine bullishe Tageskerze, deren Tief lediglich den gebrochenen Aufwärtstrendkanal von oben testete (siehe grüne Ellipse im Chart). Zudem schafften es die Bullen wie gestern „gefordert“, die Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 12.235 Punkten zu durchbrechen und damit das bestätigende Signal zu geben. Der Weg der Bullen Nun geht es um die Eroberung der oberen Rechteckhälfte.


Sollte der Kurs es schaffen, die 12.235er Marke nachhaltig zu überwinden, wäre dadurch auch die übergeordnete Tendenz von tieferen Hochs hinfällig. Laut der Dow-Theorie wäre damit der Abwärtstrend ebenfalls vorüber. Somit hätte der DAX nach der Target-Trend-Methode wieder offenes Potenzial bis zur Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten.


Bis dahin gilt es dann aber noch die Hürde des ehemaligen Allzeithochs bei 12.390,75 Punkten zu überwinden. Kursziele für die Erholungsbewegung nach Fibonacci An diesem Punkt werden auch die Fibonacci-Linien interessant. Denn fast auf demselben Niveau befindet sich auch die 50%-Marke der Fibonacci-Retracements (siehe graue Linien im folgenden Chart) der mehrwöchigen Abwärtsbewegung (roter Trendkanal).


Eine Kurserholung auf dieses 50%-Niveau liegt im Rahmen einer „normalen“ Gegenbewegung innerhalb einer Korrektur. Wir haben es demnach am ehemaligen Allzeithoch bei 12.390,75 Punkten mit einem starken Widerstandsbereich zu tun. Vorher gibt es aber sogar noch eine weitere Hürde. Bei 12.282,43 Punkten befindet sich nämlich das 38,20%-Retracement.


An dieser Stelle hätte der DAX also 38,20 % der mehrwöchigen Korrektur (roter Trendkanal) wieder zurückgewonnen. Ein Ausbruch über die Mittellinie bei 12.235 Punkten wird also noch schwieriger. Dabei gilt die 38,20%-Marke als Mindestziel für eine Gegenbewegung. Für beendet erklären kann man einen Abwärtstrend aber erst, wenn mehr als 61,80 % der Verluste wieder aufgeholt wurden.


Die Hürde würde dafür derzeit bei 12.537,95 Punkten liegen. Alles was sich darunter abspielt, gilt lediglich als Gegenbewegung in einer intakten Korrektur. Die Bullen haben also gerade erst den ersten Schritt getan, um das Chartbild wieder bullish werden zu lassen. Vor ihnen liegt noch ein weiter Weg. Die typische ABC-Form Probleme könnten könnte dabei von der Seite der Saisonalität drohen.


Laut dieser ist der September eigentlich der schwächste Börsenmonat. Und an dieser Stelle verweise ich zudem auf die typische Form einer ABC-Korrektur. Wir  könnten es also beim bisherigen Abwärtstrend (roter Trendkanal im Chart oben) erst mit der Welle A zu tun gehabt haben.


Sollte es sich also bei der Aktuellen Gegenbewegung nur um Welle B handeln, würde das bedeuten, dass uns anschließend eine zweite Abwärtswelle C mit tieferen Tiefs erwartet. Das sagt mein Gefühl Ich möchte damit gar nicht das Unglück heraufbeschwören. Schließlich bin ich ja längerfristig nach wie vor absolut bullish für Aktien.


Sie sind meiner Meinung nach allen anderen Anlageklassen gegenüber weiterhin zu bevorzugen. Aber ich hatte für das Jahr 2017 eine scharfe Korrektur erwartet. Im DAX gab es sie bereits. Eigentlich könnte ich mich damit zufrieden geben. Leider fehlt mir aber noch ein schärferer Rücksetzer in den relativ überbewerteten US-Indizes.


Sollte eben jener in dem saisonal schwachen September stattfinden, dürfte dies auch an dem DAX nicht unbeschadet vorbeiziehen. Das Szenario einer ABC-Korrektur ist also durchaus im Rahmen der Wahrscheinlichkeit. Irma könnte die Märkte durchschütteln Hurrikan Irma könnte dabei als Auslöser für stärkere Kursrückgänge fungieren, falls er den US-Bundesstaat Florida erreicht.


Mit Stufe Fünf hat er bereits die höchste Hurrikan-Kategorie erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 255 km/h ist er einer der stärksten Stürme, welche die Region je bedrohte. Je nach Verlauf könnte er die Küste Floridas Anfang kommender Woche erreichen. Fazit Ob es so kommt, und was daraus resultieren wird, muss sich erst zeigen.


So oder so werden uns die Target-Trend-Linien wie üblich den Weg weisen. Oben hatte ich bereits die wichtigen Chartmarken genannt. Bis dato lag ich zumindest mit meinen Prognosen für das Jahr 2017 nah dran am tatsächlichen Kursverlauf des DAX. Unterstützung hatte ich dabei von den Elliot-Wellen (siehe Börse-Intern vom vergangenen Mittwoch).


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