Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
clock-icon17.11.2017 - 09:16:02 Uhr | ad-hoc-news.de

Fibonacci-Marken als Leitfaden für die DAX-Korrektur

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Am Mittwoch verteidigte der DAX erfolgreich die Mittellinie bei 12.945 Punkten auf Schlusskursbasis (siehe folgender Chart) und gestern schritt die Erholungsbewegung von der psychologisch wichtigen 13.000er Marke aus weiter voran. Dabei dürfte auch der heutige Verfallstag diese Kursbewegung beeinflusst haben (siehe Börse-Intern vom vergangenen Montag). Damit ist charttechnisch vorerst Entwarnung angesagt.


Zumal das erste Korrekturkursziel von 12.590 Punkten aus der Target-Trend-Methode noch nicht aktiviert ist, da die Mittellinie nur intraday unterschritten wurde. Die Stärke der Gegenbewegung ist entscheidend Das soll aber nicht bedeuten, dass die am Mittwoch genannten Kursziele nicht doch noch angelaufen werden können.


Schließlich ist es durchaus normal, dass nach sechs Verlusttagen in Folge und einem Minus von insgesamt 677,68 Punkten innerhalb von sieben Handelstagen eine Gegenbewegung einsetzt. Dabei wird uns die Stärke eben jener Kurserholung zeigen, ob die Korrektur bereit ihr Ende gefunden hat. Sollte die aktuelle Aufwärtsbewegung zum Beispiel bereits frühzeitig auslaufen, dürfte daraufhin eine zweite Abwärtswelle entstehen, die dann die genannten Kursziele erreichen wird. Fibonacci-Marken als Leitfaden Damit man die Stärke einer Gegenbewegung besser beurteilen kann, ist es sinnvoll die Fibonacci-Marken zu benutzen (siehe lila Linien im Chart). So befindet sich das 38,20er Retracement der aktuellen Korrektur bei 13.106,75 Punkten.


In der Regel erreichen Gegenbewegungen mindestens diese Marke – deshalb wird es auch als „Mindestkorrekturkursziel“ bezeichnet. Damit wird die vorherige Abwärtsbewegung (677,68 Punkte) entsprechend an dieser Marke um 38,20 % (258,87 Punkte) „korrigiert“. In dem Fall, dass es von diesem Punkt aus erneut zu fallenden Kursen kommt, wird ein neues Korrekturtief äußerst wahrscheinlich. Bei einem Rücklauflevel (= Retracement) von 50% liegt die nächste Fibonacci-Marke.


Diese beträgt13.186,72 Punkte. Doch auch wenn diese Marke erreicht wird, kann man noch von einem normalen Rücklauf innerhalb eines übergeordneten (Abwärts-)Trends ausgehen – auch als „Normalkorrektur“ bezeichnet. Trotzdem signalisiert das Erreichen dieser Marke bereits eine gewisse Stärke der Bullen.


Sollten von diesem Punkt aus erneute Kursverluste auftreten, muss dies nicht unbedingt neue Tiefs ankündigen. Hier kommt es dann darauf an wie sich die Abwärtsdynamik gestaltet. Wenn sogar das 61,80 % Fibonacci-Retracement erreicht wird, bleibt der vorherige (Abwärts-)Trend zwar grundsätzlich noch intakt (und es können noch neue Korrekturtiefs folgen), aber es mehren sich Zweifel an dessen Fortbestehen.


Man kann deswegen vom letzten Rettungsanker der Bären sprechen. Dieses Level wird deshalb auch als „Maximalkorrekturkursziel“ bezeichnet. Sollte diese Marke überwunden werden, dürfte die vorangegangene Trendbewegung beendet sein. Falls der DAX wieder mehr als 13.266,69 Zählern haben, wären sogar wieder neue Hochs im Bereich des Möglichen. US-Indizes geben Rückendeckung Derzeit konnte der DAX sein Mindestkorrekturkursziel bei 13.106,75 Punkten (38,20 % Fibonacci-Retracement) noch nicht überwinden.


Somit zeigt sich die Erholungsbewegung bislang noch eher wenig ausgeprägt und gilt deshalb als relativ schwach. Auf der anderen Seite kletterten die US-Indizes gestern recht dynamisch nach oben. So könnte bald ein Durchbruch aus der laufenden Seitwärtsbewegung im DAX nach oben erfolgen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage Ihr Sven Weisenhaus  (Quelle: www.stockstreet.de)

Das könnte Sie auch interessieren:

Paris - Deutsche Börse AG-Aktie könnte die Rally der letzten Monate fortsetzen - Chartanalyse Die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, Nasdaq OTC-Symbol: DBOEF) zählt in diesem Jahr zu den starken Aktien im DAX, wie aus der Veröffentlichung "dailyAKTIEN" der BNP Paribas hervorgeht


Handelsstreit belastet – Feiertag in den USA                                 Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten Der Dax ist leichter unterwegs und folgt den schwachen Vorgaben aus USA und Fernost


Die wichtigsten Ereignisse der Woche aus Wirtschaft, Börse und Konjunktur


Aktien- und Finanz-App für iOS-Geräte; liefert live aktuelle Kurse, Finanz-Nachrichten und andere Infos zur Börse; erlaubt auch das Verfolgen von unter anderem Währungen, Branchen und Rohstoffen


Mit einem Investment in Wandelanleihen können sich Anleger zwischen Aktien und Anleihen positionieren