Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
In der letzten Zeit gab es Stimmen, die vor einer wahren Lithiumschwemme schon im kommenden Jahr warnten. Aus der Branche selbst kommt jedoch vielfacher Widerspruch gegen diese These.
clock-icon10.04.2018 - 12:55:38 Uhr | ad-hoc-news.de

Warnungen vor Lithiumschwemme womöglich verfrüht

Bild: Björn Junker, Björn Junker Bild: Björn Junker, Björn Junker

So erklärte zum Beispiel Jay Roberge, Partner und Geschäftsführer der der Geschäftsbank Theama Capital, dass die negativen Prognosen davon ausgehen würden, dass alle neuen Lithiumsole- und Hartgesteinlagerstätten auch zur Verarbeitung kommen, was aber einfach nicht der Fall sei.Es gebe ausreichend Lithium auf der Welt, so Roberge weiter, das Problem liege aber bei der Weiterverarbeitung zu Lithiumkarbonat, Lithiumprodukten und Lithiummetall.


Nicht alle Lithiumprojekte, die über einen anständigen Lithiumgehalt verfügen, seien wirtschaftlich zu betreiben, da man auch in der Lage sein müsse, das Lithium zum einem Endprodukt zu verarbeiten.Die explodierende Nachfrage nach Lithium in Batterien für Elektrofahrzeuge hat in den vergangenen Jahren großes Interesse unter den Anlegern auf sich gezogen.


Allerdings könnte auch das Angebot deutlich steigen, meint zum Beispiel Morgan Stanley. Die Investmentbank warnte im Februar, dass schon 2019 ein Angebotsüberschuss vorherrschen werde. Und die Analysten von Wood Mackenzie erklärten, dass das Angebot die Nachfrage deutlich übertreffen werde, sodass schon ab dem kommenden Jahr mit einem Preisrückgang zu rechnen sei, berichtete miningweekly.com.Tatsächlich sehen auch die Experten von Roskill Information Services einen Überschuss in der Minenproduktion, der nächstes Jahr noch steigen sollte, doch besteht ihnen zufolge immer noch eine Knappheit bei den verarbeiteten Produkten, von denen es schließlich eine große Zahl verschiedener Varianten gebe.Viele Lithiumgesellschaften hingegen weisen die These zurück, dass eine Lithiumschwemme im Entstehen begriffen ist.


So geht zum Beispiel Guy Burassa, CEO von Nemaska Lithium (WKN A1JQUB) für die kommenden vier bis fünf Jahre von einem engen Lithiummarkt aus und hält Berichte zu einem drohenden Überangebot für „stark übertrieben“. Und auch Carlos Vicens, CFO von Neo Lithium (WKN A2AP37) erwartet, dass die Massenakzeptanz von Elektromobilen sich zwischen 2019 bis 2021 aufbauen und damit die Nachfrage nach Batteriematerialien weiter ankurbeln wird.Roskill selbst rechnet angesichts der Entwicklung im Bereich Elektromobile mit zweistelligen Wachstumsraten bei der Lithiumnachfrage, wobei den Experten zufolge Batterien 2018 und 2019 mehr als 50% des Verbrauchs ausmachen dürften.


Dieser Wert, so die Experten weiter, sollte in den kommenden Jahren dann sogar auf über 90% steigen. Im vergangenen Jahr sei die Lithiumnachfrage um rund 17% gestiegen, teilte die chilenische SQM (WKN 895007) in ihrem Geschäftsbericht mit, und habe damit das Angebot übertroffen.Zudem gebe es zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten für das Metall, die in den meisten Rechnungen nicht berücksichtigt seien, erklärte Herr Roberge vergangene Wochen auf einer Konferenz in Hong Kong.


Als Beispiel führte er einen Frachtcontainer aus China an, der komplett elektrisch betrieben werde und seinen Strom aus Batterien beziehe. Und laut einem Bloomberg-Bericht ist ein elektrisches Schiff von Guangzhou Shipyard Internationals mit einer Mischung aus Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren ausgestattet, die insgesamt über eine Kapazität von 2,4 MWh verfügen.Das sei eine Menge Batteriestrom und eine potenziell große Nachfrage, so Roberge, weiter.


Sollten beispielsweise diese Geräte zu Massenprodukten werden, könnte der Markt für Elektroautos im Vergleich klein erscheinen.Dennoch werde irgendwann in der Zukunft der Punkt kommen, an dem Angebot und Nachfrage ein Gleichgewicht erreichen und die Lithiumpreise sich dann stabilisieren, führte Roberge weiter aus.


Die Produzenten von Lithium und Lithiumprodukten mit den niedrigsten Kosten, würden dann zu den Gewinnern gehören.Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter: http://www.goldinvest.de/newsletter Folgen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/goldinvest.de Besuchen Sie uns auf YouTube: https://www.youtube.com/user/GOLDINVEST Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar.


Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw.


Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus.


Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen.


Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.

Das könnte Sie auch interessieren:

Als man an der Börse noch miteinander sprach, war es völlig normal, sich zu duzen


Frankfurt am Main - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www presseportal de/bilder - - Digitale Trends wie Industrie 4 0 oder Elektromobilität heizen den Wettbewerb um die kreativen Köpfe der nächsten Generation an - Jedes dritte


Fat Finger Trade bei der Deutschen Bank                                 Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten Es ist Verfallstag, wenn auch nur ein kleiner


Wer an der Börse die richtige Aktie findet, wird reich Von dieser Botschaft leben einige hundert Börsenbriefe


Börsen Raiffeisen empfiehlt trotz der zunehmenden Volatilität weiterhin Aktien


Koblenz Wein aus Kalifornien, Malz aus Namibia und Rohstoffe aus China – tagtäglich stehen uns Produkte aus der ganzen Welt zur Verfügung, längst für die meisten eine Selbstverständlichkeit


Schnelles Geld mit einer heißen Wette an der Börse verdienen? Nichts für Warren Buffett


Für die Aktie JinkoSolar aus dem Segment “Halbleiter” wurde im Schlusshandel an der heimatlichen Börse Mexico SE am 17 04 2018 ein Kurs von 19,02 USD geführt Um diesen Kurs zu bewerten, haben wir JinkoSolar einem mehrstufigen Analyseprozess unterzogen


Der Kurs der Aktie Deutz AG steht am 14 04 2018, 02:00 Uhr an der heimatlichen Börse Xetra bei 8,44 EUR


Der Kurs der Aktie BP steht am 17 04 2018, 18:30 Uhr an der heimatlichen Börse London bei 496,7 GBP