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Bayer-Chef Baumann will Monsanto-Geschäftsmodell fortführen.
clock-icon15.12.2016 - 18:13:45 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bayer-Chef Werner Baumann will nach der Übernahme das Geschäftsmodell Monsantos weitgehend unverändert fortführen

Bild: Bayer, über dts Nachrichtenagentur Bild: Bayer, über dts Nachrichtenagentur

"Monsanto hat ein völlig neues Geschäftsmodell etabliert und marktfähig gemacht", sagte er dem "Manager Magazin" (Erscheinungstermin: 16. Dezember). Im Prinzip arbeite der Konzern ähnlich wie die Software- oder die Musikindustrie ? teuer entwickeltes Saatgut im Austausch gegen Lizenzgebühren.


"Natürlich gab es Bauern, die gesagt haben, wir nutzen das Monsanto-Saatgut genauso, wie wir es schon immer gemacht haben", argumentierte er weiter: "Wenn man ein solches Verhalten als Unternehmen toleriert, entzieht man dem Geschäftsmodell die Basis. Monsanto hat nur seine Rechtsposition verteidigt." Für den Fall, dass die Wettbewerbsbehörden den Zusammenschluss billigen, werde es allenfalls geringfügige Änderungen an dieser Praxis geben, führte Baumann weiter aus: "Natürlich haben wir die geistigen Eigentumsrechte an unseren Innovationen im Blick.


Bayer setzt diese aber nicht gegenüber Kleinbauern durch, die ausschließlich für den Eigenbedarf und das Überleben ihrer Familie anbauen." Baumann legte nahe, dass Bayer den Namen Monsanto aufgeben werde: "Sowohl die Belegschaft als auch das Management von Monsanto haben verstanden, für welche Werte der Name Bayer steht." Entscheidungen könne man aber erst nach dem Abschluss des Deals treffen.


Den Genehmigungsverfahren der verschiedenen Kartellbehörden blickt Baumann optimistisch entgegen. Denn durch den Zusammenschluss werde der Wettbewerb innerhalb der Agrarchemieindustrie gestärkt: "Dow und DuPont werden nach ihrer Fusion ein ähnliches Profil aufweisen wie das kombinierte Agrargeschäft von Bayer und Monsanto.


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