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Milliardenloch bei Straßen- und U-Bahn-Infrastruktur in NRW.
clock-icon25.03.2019 - 00:28:33 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Große Teile des Straßen- und U-Bahnsystems in NRW sind so marode, dass sie neu gebaut werden müssen

Bild: U-Bahnhof Essen Hbf, über dts Nachrichtenagentur Bild: U-Bahnhof Essen Hbf, über dts Nachrichtenagentur

Das so genannte "Spiekermann-Gutachten", auf das die Fachwelt mit Spannung gewartet hat, sieht über die laufenden Instandhaltungskosten hinaus einen Bedarf für den kompletten Ersatz bestehender Brücken, Gleise und Haltestellen in Höhe von über drei Milliarden Euro. "Der mit dem Gutachten ermittelte Finanzbedarf zur Erneuerung der kommunalen Schienenstrecken (oberirdische Ingenieurbauwerke, Strecken und Haltestellen) beläuft sich bis zum Jahr 2031 auf 3.047,2 Millionen Euro", fasst die Landesregierung in einem internen Bericht die wichtigste Zahl des noch unveröffentlichten Gutachtens zusammen.


Die "Rheinische Post" (Montagausgabe) berichtet darüber. Eine Sprecherin des NRW-Verkehrsministeriums bestätigte die Echtheit des Dokuments. Den Auftrag für das Gutachten hatte die Vorgängerregierung 2016 erteilt. In der Regel gehören die Verkehrsunternehmen den Kommunen, weshalb das Gutachten dort eine Schockwelle auslösen dürfte.


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