Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
NRW-Arbeitsminister Laumann will Arbeitszeitgesetz ändern.
clock-icon17.07.2017 - 07:11:24 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich für eine Liberalisierung des Arbeitszeitgesetzes ausgesprochen: Die neue Regierungskoalition von CDU und FDP in NRW will über eine Bundesratsinitiative das Arbeitszeitgesetz ändern, berichtet die "Rheinische Post" (Montagsausgabe)

Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de Bild: Internationale Politik, ad-hoc-news.de

Im Gespräch ist unter anderem, die Mindestruhepause zwischen zwei Arbeitstagen von derzeit elf Stunden aufzuweichen. "Wenn eine junge Mutter morgens im Homeoffice arbeiten will, bevor das Kind aufwacht und dann abends wieder, wenn das Kind erneut schläft, darf sie das nicht", sagte Laumann der Zeitung.


Die angestrebte Flexibilisierung stehe aber "ganz klar unter den Vorbehalt des Gesundheitsschutzes und der Zustimmung der Gewerkschaften", so der Minister. Unternehmen, die in keiner Tarifbindung seien und deshalb keine gewerkschaftliche Zustimmung einholen könnten, hätten auch keine Möglichkeit von der angestrebten Flexibilisierung zu profitieren.


Trotzdem stoßen Laumanns Pläne im Gewerkschaftslager auf Widerstand: "Mit der Initiative setzt Schwarz-Gelb die Gesundheit der Beschäftigten aufs Spiel", sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, der Zeitung. "Die Obergrenze der täglichen Arbeitszeit von acht Stunden ist keine Willkür, sondern arbeitsmedizinisch begründet.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der deutsche Präsident Frank-Walter Steinmeier hat die schärfere Politik Deutschlands gegenüber der Türkei begrüßt und Staatschef Recep Tayyip Erdogan scharf kritisiert


Die Grünen haben vor dem Hintergrund möglicher geheimer Absprachen deutscher Autobauer eine zu große Nähe zwischen Politik und Autoindustrie kritisiert


Die EU-Kommission unterstützt die neue Türkei-Politik der Bundesregierung


Köln - Der neue NRW-Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet (CDU), verlegt seine Regierungszentrale vom Düsseldorfer Stadttor ins Landeshaus am Rheinufer


Sigmar Gabriel kündigte eine Neuausrichtung der Politik gegen die Türkei an


Das verregnete Wetter in NRW hält auch zum Wochenbeginn an


Der Bundespräsident unterstützt die schärfer werdende Politik der Bundesregierung


Christopher Nolan versteht die Politik von “Netflix” nicht


Von Präsident zu Präsident: Frank-Walter Steinmeier hat Recep Tayyip Erdogan scharf kritisiert und die neue Türkei-Politik der Bundesregierung verteidigt


Vereinbarung zu Überstunden gekündigt: Es war falsch, dass die Politik nicht längst mehr Personal einstellte