Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
neues deutschland: Kommentar zu Trumps Billionen-Programm: Infrastruktur für Investoren. Über Parteigrenzen hinweg sind sich US- ...
clock-icon12.02.2018 - 20:21:21 Uhr | presseportal.de

Berlin - Ist Donald Trump urplötzlich zum Keynesianer mutiert? Dieser Eindruck mag entstehen, wenn man sich das neueste Vorhaben des Herren im Weißen Haus ansieht: ein Billionen-Dollar-Programm zur Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur


Berlin - Ist Donald Trump urplötzlich zum Keynesianer mutiert? Dieser Eindruck mag entstehen, wenn man sich das neueste Vorhaben des Herren im Weißen Haus ansieht: ein Billionen-Dollar-Programm zur Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur.Über Parteigrenzen hinweg sind sich US-Politiker einig, dass dringend viel Geld in die maroden Verkehrs- und Kommunikationswege investiert werden muss.


Dennoch wird auch dieses Großprojekt des Präsidenten nicht problemlos den Kongress passieren. Vielen Republikanern geht es gegen den Strich, wenn staatliche Ausgaben aus wirtschaftspolitischen Gründen erhöht werden, zumal durch Trumps Steuergeschenke riesige Haushaltsdefizite auf Washington zukommen.


Bei den Demokraten stößt auf Kritik, dass der Staat zu wenig Geld in die Hand nimmt, das zudem teilweise aus Programmen der Obama-Ära stammt. Hier geht es eben nicht um ein staatliches Konjunkturpogramm, sondern um Anreize für private Investoren. Trumps Kumpels können sich so nicht nur staatliche Infrastruktur einverleiben, sondern auch über üppige Renditegarantien freuen.


Für den Normalbürger heißt dies wohl Mautgebühren, also so etwas wie Steuererhöhungen.Es wäre am vorteilhaftesten, wenn der Staat selbst investiert, doch das lässt Trumps krude Ideologie nicht zu. Hier geht es nicht um keynesianische Nachfrageankurbelung, sondern um knallharte neokonservative Angebotspolitik zum Wohle von Investoren und Großunternehmen.OTS: neues deutschland newsroom: http://www.presseportal.de/nr/59019 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_59019.rss2Pressekontakt: neues deutschland Redaktion Telefon: 030/2978-1722

Das könnte Sie auch interessieren:

EUR/USD setzt Abwärtstrend fort und erreicht neues Jahrestief


Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) fürchtet Rückschritte für Frauenrechte in Deutschland im Zuge der Einwanderung


Kein neues Gesicht in der Regierung ist auch der 52-jährige ÖVP-Landesrat Josef "Sepp" Schwaiger (Geburtstag: 17


Vor der SPD-Vorstandssitzung zur künftigen Russland-Politik der Partei am Montag erwartet Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke breite Unterstützung für den von ihm geforderten russlandfreundlicheren Kurs


Die Arme des Kadyrow-Regimes reichen bis nach Deutschland, wenn es um die Verfolgung Geflüchteter geht


Nicht nur Jugendliche nutzen in Iran trotz der Blockadeversuchen der Regierung Telegram - ein neues Chatprogramm von der Regierung lehnen viele IranerInnen ab


Er kennt Hannovers Politik wie kaum ein Zweiter: Michael Krische war langjähriger NP-Redakteur - im Video erinnert er sich an denkwürdige Einsätze in Zeiten der 68er-Bewegung


Neues Organisationsteam des SV Henstedt-Ulzburg besteht Bewährungsprobe – erstmals angebotenes Format für Familien wird gut angenommen


Ich denke die Gefahr, dass eine westliche Demokratie sich in eine Dikatur, mit Überwachungsmöglichkeiten wie sie noch keine andere hatte, verwandelt, wird vol vielen unterschätzt Dabei gibt es klare Indizien: Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird immer größer, aber die Politik will das nicht ändern


"Zukunft für Deutschland" auf der einen Seite, "AfD wegbassen" auf der anderen: In Berlin sind am Sonntag Tausende Menschen für und gegen die AfD auf die Straße gegangen