Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Steinmeier mahnt Religionsgemeinschaften zu mehr Friedensbemühungen.
clock-icon20.08.2019 - 11:01:39 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Religionsgemeinschaften der Welt zu mehr Friedensbemühungen aufgefordert

Bild: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur Bild: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

"Wir mögen unterschiedlich sein in unserem Glauben. Aber einen muss uns die gemeinsame Haltung: Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein. Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion", sagte Steinmeier am Dienstagmittag bei der Eröffnung der zehnten Weltversammlung der Nichtregierungsorganisation "Religions for Peace" in Lindau am Bodensee.


Jedoch sei es möglich, dass Glaube und Religion missbraucht werden könnten - "als Motivation für im Grunde außerreligiöse Intentionen und politische Ziele", so Steinmeier weiter. Man erlebe bis heute an vielen Stellen der Welt, wie religiöse Gefühle und Überzeugungen und der menschliche Wunsch nach verlässlicher Orientierung in Gewalt gegen Andersgläubige oder sogenannte Ungläubige umschlagen könnten.


Dennoch glaube er, dass Religionen "als wirkmächtige und belastbare Förderer des Friedens einen unverzichtbaren und auch unersetzbaren Dienst an den Menschen leisten" könnten. "Ohne Frieden können auch die entsprechenden nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nicht wirklich erreicht werden", fügte er hinzu.


Das könnte Sie auch interessieren:

Stuttgart - Die amerikanische Politik des "maximalen Drucks" auf den Iran ist gescheitert


Die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt weiter für Ärger: Vor der Abstimmung des EU-Parlaments über die designierte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Dienstag werden aus der CDU massive Bedenken an der Top-Kandidatin laut


Die Grünen fordern Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, bei seinem Glückwunsch-Telegramm zum 70


Frankfurt - Frank-Walter Steinmeier zieht aus seiner doppelten Aufgabe als Wahrer von Überparteilichkeit und Demokratie den richtigen Schluss, wenn er der AfD das Prädikat "bürgerlich" abspricht