Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Forsa-Chef sieht Chancen für neue Poggenburg-Partei.
clock-icon11.01.2019 - 16:58:59 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sieht Chancen für die neue Partei des ehemaligen AfD-Politikers André Poggenburg

Bild: André Poggenburg, über dts Nachrichtenagentur Bild: André Poggenburg, über dts Nachrichtenagentur

"Die Poggenburg-Partei `Aufbruch deutscher Patrioten` könnte bei den drei Landtagswahlen im Osten die Fünf-Prozent-Hürde überspringen und damit die AfD schwächen", sagte Güllner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Die Abgänge von Bernd Lucke oder Frauke Petry hätten der AfD nicht geschadet, "weil die so getan haben, als ob sie jetzt in der politischen Mitte ständen".


Aber Poggenburg gehöre "zur extremen Rechten in der AfD und könnte viele Wähler mitnehmen", so Güllner weiter. Zudem sei dieser im Osten populär. Seit Anfang der Neunzigerjahre gebe es im Osten ein Potenzial für antidemokratische rechtsradikale Parteien. Poggenburg war am Donnerstag aus der AfD ausgetreten.


Er wirft seiner ehemaligen Partei einen "Linksruck" vor. Die Partei wollte ihn wegen provokanter Äußerungen für Ämter sperren. Güllner sieht die AfD nach dem Abgang von Poggenburg stark unter Druck. Es könne jetzt zu einer Zersplitterung kommen. "Die Frage ist, wie viel von der AfD jetzt wegbröckelt", sagte der Wahlforscher.


Das könnte Sie auch interessieren:

Halle - Die SPD ist in einer schweren Krise Tot ist die Partei allerdings noch nicht


Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Ludwig Hartmann, fordert eine neue Aufstellung der Partei


Die Grünen können ihr Umfragehoch fortsetzen und sind erstmals auch bei Emnid stärkste Partei


Die SPD hat in der neuesten Forsa-Umfrage in der Wählergunst nachgelassen und ist nur noch die viertstärkste Partei