Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Kurt Beck beklagt Posten-Chaos in der SPD.
clock-icon13.02.2018 - 14:11:48 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat das Posten-Chaos in der Partei beklagt

Bild: Kurt Beck, über dts Nachrichtenagentur Bild: Kurt Beck, über dts Nachrichtenagentur

"Der Wert der Solidarität zählt in der SPD offensichtlich nicht mehr so viel, wenn es um Posten und Personal geht", sagte Beck dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Wir brauchen in schwieriger Zeiten wieder Teamplay." Im Fall von Martin Schulz habe "mangelnde Solidarität" ebenso eine Rolle gespielt wie bei seinem eigenen Rücktritt vom SPD-Vorsitz vor fast zehn Jahren.


Beck sprach sich klar für Andrea Nahles als künftige Parteivorsitzende aus und forderte ein Ende des Postenstreits. "Man kann all diese Herausforderungen, vor denen wir stehen, nicht auf eine Schulter laden und sagen: Nun, mach mal. Und je schöner die Pirouetten, umso mehr klatschen wir Beifall.


Aber wehe, Du stolperst. Dann sind wir die ersten, die Dir in die Beine treten", so der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. "Das nicht mehr zuzulassen, ist jetzt das Gebot der Stunde. Das muss der neue Rütli-Schwur in der Partei werden." Es sei höchste Zeit, dass die SPD und alle, die in ihr Verantwortung tragen würden, sich jetzt besinnen, so der Chef der Friedrich-Ebert-Stiftung.


Beck bescheinigte Fraktionschefin Nahles herausragende Führungsqualitäten. "Sie ist eine starke und kämpferische Frau", sagte er. "In den letzten Jahren hat Andrea Nahles inhaltlich hervorragend gearbeitet. Das ist ein bemerkenswerter Reifeprozess gewesen."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Vor der SPD-Vorstandssitzung zur künftigen Russland-Politik der Partei am Montag erwartet Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke breite Unterstützung für den von ihm geforderten russlandfreundlicheren Kurs


CSU-Vize Manfred Weber hat die SPD vor einem Kurswechsel in der Russland-Politik gewarnt


Berlin - Der LINKE-Abgeordnete Sebastian Schlüsselburg aus Berlin-Lichtenberg macht die verfehlte Politik der SPD für die schlechte wirtschaftliche Lage in seinem Bezirk verantwortlich


Berlin - Basis für Beziehungen zu Moskau ist der Koalitionsvertrag Außenminister Heiko Maas ist wiederholt aus den Reihen der SPD für seine Russland-Politik kritisiert worden


Die Karenzzeit-Regelung, mit der ausscheidenden Regierungsmitgliedern neue Posten untersagt werden können, feiert Premiere: Als erste Ex-Ministerin hat die SPD-Politikerin Zypries einen Antrag gestellt


Die SPD moniert in der Bamf-Affäre Widersprüche zwischen CSU-Versprechen und Unions-Politik


Der Kölner SPD-Chef will seinen Posten bis Ende September aufgeben


Bekommt die SPD einen anderen Posten, wenn sie den CDU-Kandidaten unterstützt?


Ein Kölner SPD-Politiker sollte einen hoch dotierten Posten bei den Stadtwerken bekommen – mithilfe von CDU und den Grünen


Die SPD lädt ein – und alle kommen Auch wenn das Lokfest in Kirchmöser vom Ortsverein organisiert worden ist, kamen auch Vertreter anderer Parteien zur Feier rings um das „Pendel“ – ein Volksfest mit mehr als 1000 Besuchern