Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Juli-Chef Kuhle kritisiert Rentenpläne von Union und SPD.
clock-icon12.01.2018 - 14:04:23 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Konstantin Kuhle, Vorsitzender der Jungen Liberalen (Julis) und Bundestagsabgeordneter der FDP-Fraktion, hat Union und SPD für ihre Positionen zur Rente und Mütterrente im finalen Sondierungspapier scharf kritisiert

Bild: Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur Bild: Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur

"Das sind schlechte Nachrichten für die kommenden Generationen, dass die Ausgaben für die Rente erhöht werden sollen, ohne dass eine Finanzierung vereinbart wurde", sagte Kuhle am Freitag dem "Handelsblatt". Das könne schließlich nur zu einer höheren Belastung der Arbeitnehmer und einer Verteuerung der Arbeit führen.


"Dass das dann auch noch mit der Erhöhung der Mütterrente garniert wurde, ist ein weiteres Aufkündigen des Generationenvertrages." Mütter, die ihre Kinder vor 1992 auf die Welt gebracht haben, sollen künftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen, heißt es in dem finalen Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD zu einer möglichen Neuauflage der Großen Koalition.


Menschen, die Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen, Angehörige gepflegt haben, sollen nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente zehn Prozent oberhalb der Grundsicherung erhalten. Die Vorhaben bei der Rente werden nach Einschätzung von Experten spätestens nach 2024 zu einer Erhöhung der Ausgaben führen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Düsseldorf - Unmittelbar vor dem SPD-Sonderparteitag hat der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius nachdrücklich für Koalitionsverhandlungen mit der Union geworben


Düsseldorf - Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die SPD zu Koalitionsverhandlungen mit der Union aufgefordert, um schnell für eine stabile Regierung zu sorgen und ein Erstarken von Extremisten zu verhindern


Die SPD entscheidet am Sonntag, ob sie erneut eine große Koalition mit der Union eingehen soll


Ein \"Nein\" der SPD zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union würde Europa nach Ansicht von Kanzlerin Merkel nicht schwächen


In Deutschland schliesst FDP-Chef Christian Lindner einen Neustart der Jamaika-Gespräche im Falle einer Absage der SPD an eine grosse Koalition aus


München - Die einflussreichen SPD-Landesverbände aus Hessen und Nordrhein-Westfalen dringen vor dem Bundesparteitag auf «substanzielle Verbesserungen» des Sondierungsergebnisses mit der Union


Bonn - Die Spitze der SPD bereitet heute mit Gremiensitzungen den Bundesparteitag in Bonn vor, der über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union entscheiden soll


Berlin (dpa) SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil rechnet mit der Zustimmung des Sonderparteitages zu Koalitionsverhandlungen mit der Union


Kurz vor dem entscheidenden Bundesparteitag haben die mächtigen SPD-Landesverbände NRW und Hessen einen Antrag ausgearbeitet, der auch Kritiker der geplanten Koalitionsverhandlungen mit der Union ins Boot holen soll


Martin Schulz warnt die SPD eindringlich davor, Koalitionsverhandlungen mit der Union abzulehnen