Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
BAMF hat Mitarbeiterzahl zu spät aufgestockt.
clock-icon15.04.2018 - 00:41:54 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Trotz des starken Anstiegs der Flüchtlingszahl 2015 befassten sich im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zunächst nur wenige Mitarbeiter des Sicherheitsreferats mit der Bearbeitung von Sicherheitshinweisen

Bild: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur Bild: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage der migrationspolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Linda Teuteberg, hervor, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach stieg die Zahl der Mitarbeiter von zwei im Juni 2015 auf lediglich sieben im Dezember 2016.


Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Warnhinweise laut Sicherheitskreisen auf mehr als Tausend pro Jahr. Um den Berg von unbearbeiteten Hinweisen abzubauen, stockte das BAMF die Mitarbeiterzahl erst 2017 auf 24 auf. "Die Zahlen zeigen das Organisationsversagen nach der Grenzöffnung", kritisierte Teuteberg.


"Bei hunderttausenden Flüchtlingen nur drei, vier, fünf Mitarbeiter mit der Sicherheitsüberprüfung möglicher Gefährder zu beauftragen, das ist mehr als leichtsinnig." Es sei "ein Spiel mit dem Feuer" gewesen. "Die Sicherheitslücken, die damals entstanden sind, müssen nachträglich unverzüglich geschlossen werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Berlin - Zum diesjährigen Weltkindertag am 20 September fordert der Kinderschutzbund (DKSB) die Politik auf, angesichts der erschreckenden Kinderarmut entschlossen gegen die nicht mehr tragbare finanzielle Belastung vieler Familien durch Schulkosten vorzugehen


Am 18 September 2018 lud Ostoja "Ossi" Matic, CEO und Gründer von Lucky Car Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft in das Palais Niederösterreich in der Wiener Innenstadt, um beim "gelben Fest" das 10-jährige Lucky Car Jubiläum gebührend zu feiern


Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) kritisiert fehlende Klarheit und Orientierung in seiner Partei und in der Politik


Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die neuen Pläne der EU-Kommission für eine verschärfte Flüchtlingspolitik als \"schweren Angriff auf die Rechtsgrundlagen der EU\" kritisiert