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BKA verzeichnet fast 100 Übergriffe auf Christen in Deutschland.
clock-icon02.02.2018 - 01:02:34 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland fast 100 gezielte Angriffe auf Christen

Bild: Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur Bild: Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur

Darunter waren ein Mord, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung. Das berichtet die Funke-Mediengruppe (Freitagsausgabe) unter Bezug auf eine Auswertung des Bundeskrimimalamts (BKA). In rund einem Viertel der Fälle wurden Kirchen und christliche Symbole angegriffen. In mindestens 14 Fällen wurden "christenfeindlichen Straftaten", wie es offiziell heißt, zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen.


Der Mordfall ereignete sich im April 2017 in Prien am Chiemsee und wird momentan vor Gericht verhandelt. Ein Urteil wird in der nächsten Woche erwartet. Nach Meldungen über Übergriffe hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf gedrängt, sie 2017 erstmals vom BKA gesondert zu erfassen.


Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte den Funke-Zeitungen, Integration in Deutschland bedeute ohne "Wenn und Aber", die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren. "Wer hier leben will, muss sich zwingend von einer christenfeindlichen Gesinnung verabschieden", so Herrmann und fügte hinzu: "Sonst ist er in unserem Land schlicht nicht willkommen." Das ist kein bloßer Wunsch ab die Flüchtlinge, "sondern eine zwingende Forderung".


Der Innenpolitiker und Justitiar der Unions-Fraktion, Ansgar Heveling, begrüßte, dass jetzt "Klarheit über das Ausmaß" der Übergriffe bestehe. Er sagte, die Zahl von fast 100 festgestellten christenfeindlichen Straftaten sei "alarmierend". Es sei wichtig, alles zum Schutz von Christen und christlichen Einrichtungen zu unternehmen.


"Hier sehe ich eine besondere Verantwortung unseres Staates. Strafrechtlich müssen diese Angriffe hart und konsequent geahndet werden", so Heveling. Wenn es Strafbarkeitslücken geben sollte, "müssten sie jetzt genauso geschlossen werden, wie es derzeit bei antisemitischen Angriffen zu Recht angepackt wird".dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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