Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Studie: Tatverdächtige in U-Haft meistens schuldig.
clock-icon10.03.2018 - 18:01:43 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Wird ein in Untersuchungshaft einsitzender Tatverdächtiger freigesprochen, dann hat das Gericht meistens nach dem Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" entschieden

Bild: Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur Bild: Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur

Die Unschuld gilt selten als erwiesen, hat das Institut für Kriminologie der Universität Tübingen herausgefunden, das Freisprüche nach U-Haft analysiert und die erste Studie dazu in Deutschland vorgelegt hat. Der "Spiegel" berichtet darüber. Laut Strafverfolgungsstatistik liegt die Wahrscheinlichkeit, freigesprochen zu werden, allgemein im niedrigen Prozentbereich ? außer bei mutmaßlichen Vergewaltigern.


Von allen Angeklagten, die sich wegen Diebstahls oder Körperverletzung verantworten müssen, werden lediglich in 2,4 beziehungsweise 7,4 Prozent der Fälle freigesprochen. Von den wegen Vergewaltigung oder sexueller Nötigung Angeklagten werden dagegen mehr als ein Viertel freigesprochen. In der Tübinger Studie wurden 55 Freispruchverfahren wegen sexueller Nötigung oder Vergewaltigung analysiert.


In zwei Dritteln der Fälle musste das Gericht entscheiden, ob die sexuellen Handlungen einvernehmlich stattgefunden hatten oder nicht; in einem Drittel war es fraglich, ob es die vom Opfer geschilderten sexuellen Handlungen überhaupt gegeben hatte. 95 Prozent dieser Verfahren entschied das Gericht nach dem In-dubio-pro-reo-Grundsatz.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Körperverletzungen in Gießen ++ Sachbeschädigungen in Lollar ++ Einbrüche in Arztpraxen ++ Brände-Zeugen gesuscht ++ Unfallfluchten ++ u


Die Stadt Norderstedt prüft die überirdische Verlängerung der U-Bahnlinie in die Nachbargemeinde – zwei Straßen blieben gesperrt


Rems-Murr-Kreis: Einbrecher in U-Haft, Streit am Badesee, viele Unfallfluchten und Unfälle


Bensheim: 17-Jährige zeigt Gleichaltrigen wegen Vergewaltigung an / Richter ordnet U-Haft an


35-Jähriger aus Wien-Brigittenau sollte wegen nicht bezahlter Strafen in Haft Weil er seine Lebensgefährtin nicht ins Gefängnis mitnehmen durfte, hat ein 35-Jähriger am Freitag in Wien-Brigittenau einen Polizisten in die Hand gebissen


U-Haft des 25-Jährigen in vorläufige Anhaltung umgewandelt – Unterbringung in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher wäre möglich


Kanzler in der "Bild"-Zeitung: Arbeiten bereits u a mit Dänemark an Schutzzonen außerhalb der EU


Wir werden Wohlstand und Sozialstaat künftig nicht mit Fahrradläden und U-Bahn-Werkstätten erwirtschaften


Derzeit kreuzt die Fregatte "Sachsen" vor Norwegen Zusammen mit einem U-Boot-Jäger trainiert sie Einsatzszenarien


"Ohrwaschl" Soll das heißen, Haft ist im Normalfall dem Kindeswohl förderlich?