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Investoren fordern Verjüngung des Deutsche-Börse-Aufsichtsrats.
clock-icon19.02.2018 - 20:51:32 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Deutsche Börse muss bei der Besetzung ihres Kontrollgremiums wohl umdenken

Bild: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur Bild: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Da Investoren auf eine Verjüngung des Aufsichtsrats drängen, wird Ex-BayernLB-Chef Gerd Häusler vermutlich nicht wie ursprünglich anvisiert, in das Gremium einziehen, wie mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) sagten. Ein Sprecher von Deutschlands größtem Börsenbetreiber bestätigte die "Handelsblatt"-Informationen.


"Gerd Häusler, der auf Vorschlag des Aufsichtsratsvorsitzenden den kompletten Auswahlprozess im Jahr 2017 erfolgreich durchlief, zählte zu den engsten Kandidaten zur Aufsichtsratswahl der Deutschen Börse im Mai 2018", sagte der Konzernsprecher. "Häusler hätte mit seiner Expertise bestens zu dem damaligen Aufsichtsratsprofil gepasst, das allerdings in den vergangenen Wochen im Zuge der Investorengespräche angepasst werden musste." Im Hinblick auf langjährige Kontinuität und mögliche zukünftige Nachfolgelösungen stehe nunmehr vor allem eine generelle Verjüngung des Aufsichtsrates an.


Häusler ist mit 66 Jahren nur ein Jahr jünger als Deutsche-Börse-Chefkontrolleur Joachim Faber. Der hat Finanzkreisen zufolge innerhalb des Unternehmens und gegenüber Großaktionären angekündigt, erneut als Aufsichtsratsvorsitzender kandidieren zu wollen. Zuvor hatte er in Investorengesprächen jedoch bereits angedeutet, den Posten möglicherweise keine volle Amtsperiode ausüben zu wollen.


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