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Bundesregierung besorgt über Frauenmangel in IT-Branche.
clock-icon14.10.2018 - 17:27:46 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Digitalbranche ist nach wie vor eine Männerdomäne - seit Jahren dümpelt der Frauenanteil unter den Beschäftigten bei unter 30 Prozent

Bild: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur Bild: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

Das besorgt auch die Bundesregierung: Um Deutschland "zum digitalen Wachstumsland in Europa zu machen", müsse "das innovative Potential der Frauen stärker eingebunden" und ihr Anteil an Führungsjob erhöht werden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, über die das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet.


Die Unterrepräsentanz der Frauen verschärfe nicht nur den Fachkräftemangel in der IT-Branche, schreibt Bildungsstaatssekretär Michael Meister, sondern schade generell, weil "der Input der Frauen für die digitale Zukunft" fehle. Studien zufolge führe das auch zu "echten Sicherheitslücken" weil das Verhalten von Frauen ignoriert würden, heißt es warnend in der Antwort.


Die Grünen kritisieren, die Regierung "unterschätzt das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv", sagte deren innovationspolitische Sprecherin Anna Christmann. "Obwohl sie den Handlungsbedarf offenbar sieht, will sie nichts an ihrer Politik ändern und lediglich existierende Programme weiterführen - dabei sind die Zahlen ein klarer Beleg, dass die bisherigen Anstrengungen offensichtlich nicht reichen." Die Grünen fordern "breit und auf Dauer angelegte spezifische Angebote für Frauen" - vor allem die frühzeitige Ansprache von Mädchen in der Schule, einen Hochschulwettbewerb um die besten Studienangebote speziell für Frauen und Mentoring-Programme in Wissenschaft und Wirtschaft.


Im vergangenen Jahrzehnt war der Anteil von Frauen im Studiengang Informatik zwar kräftig gestiegen - allerdings nur von 14,5 auf 21 Prozent. Bei den Promotionen waren es zuletzt gut 15 Prozent, unter den Professoren sind gerade mal 12 Prozent weiblich.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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