Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Blackrock-Chef verteidigt Quartalsberichte.
clock-icon21.09.2018 - 17:56:30 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

In der Diskussion über eine mögliche Abschaffung von Quartalsberichten börsennotierter Unternehmen hat sich der Chef der Fondsgesellschaft Blackrock zu Wort gemeldet

Bild: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur Bild: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

"Für mich ist es wichtig, dass Unternehmen konsistent und transparent über ihre Geschäfte berichten", sagte Larry Fink der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Wochen über den Kurzmitteilungsdienst mitgeteilt, dass er die Börsenaufsicht SEC beauftragt habe, ein Ende der vierteljährlichen Berichtspflicht zu prüfen und zu einem Halbjahresmodus zu wechseln.


Dies sei laut Trump der Wunsch vieler Manager. Für Blackrock-Chef Fink ist dagegen nicht die Zeitspanne der Berichterstattung schädlich, "sondern die Verpflichtung, mit der Berichterstattung Prognosen über die künftige Geschäftsentwicklung zu geben." Blackrock verwaltet Vermögen im Wert von mehr als 6 Billionen Dollar und hält Beteiligungen an Unternehmen rund um die Welt.


Fink gilt als Anhänger langfristiger Kapitalanlagen. Für deutsche Unternehmen findet Fink überwiegend lobende Worte. Viele seien "sehr gut geführt", während es bei anderen notwendig sei, auf eine langfristige Strategie hinzuwirken. Das sei auch eine Aufgabe von Aufsichtsräten und ihren Vorsitzenden.


Zur Angst vor aktivistischen Aktionären, die wie der Hedgefonds Elliot beim Industrie-Konzern Thyssen-Krupp für Wirbel gesorgt haben, sagte Fink: "Man kann sie nicht alle über einen Kamm scheren." Man bekämpfe aber solche, die nur auf eine hohe Rendite aus seien.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Asperg: Kleinbrand in Unternehmen; Mundelsheim: Alkoholisierter Autofahrer leistet Widerstand


Der Aufruf eines Herausgebers eines Lokalblatts in Alabama zum Lynchmord an liberalen Politikern in Washington durch den Ku-Klux-Klan hat in den USA Empörung ausgelöst


Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Mittwoch zunächst Kursgewinne verzeichnet


Weekend schließt Erwerb von Aktiva in Jamaika ab Mit seiner Tier-3-Anbaulizenz wird das Unternehmen im 2


Donald Trump hält eine Führungsrolle der USA im Weltall für wichtiger denn je


Ariana Grande schnappt sich nicht nur in den USA einen Rekord nach dem anderen, auch in Deutschland ist sie nicht zu bremsen


Gewiefte Spekulanten, drastische Kurseinbrüche und ein Unternehmen, das mit dem Zahlungsverkehr von Pornoseiten groß geworden ist: Der Fall Wirecard hat filmreife Zutaten


Bald könnten Unternehmen per Gesetz verpflichtet sein, auf jedem Schritt globaler Lieferketten arbeitsrechtliche Standards einzuhalten


Ein Boeing Dreamliner war mit 1289 km/h über den USA unterwegs


Im Vorstand der insolventen Gerry Weber tut sich etwas: Das Unternehmen hat Urun Gursu in der Funktion des Chief Product Officer in den