Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bericht: Regierung interveniert bei Mobilfunk-Ausbau.
clock-icon20.10.2018 - 08:46:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Neuer Streit belastet die geplante Versteigerung der Frequenzen für die nächste Mobilfunkgeneration 5G

Bild: Handy-Sendemast, über dts Nachrichtenagentur Bild: Handy-Sendemast, über dts Nachrichtenagentur

Nach Beschwerden von Unternehmen schaltet sich nun auch die Bundesregierung mit massiver Kritik an der selbstständigen Bundesnetzagentur ein, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Deren Präsident Jochen Homann wurde demnach am Donnerstag zu einem geheimen Krisentreffen ins Bundesverkehrsministerium bestellt.


Dort drängten die Unionsminister Andreas Scheuer (Verkehr und digitale Infrastruktur), Peter Altmaier (Wirtschaft) und Helge Braun (Kanzleramt) auf Änderungen der Regeln für die im Frühjahr geplante Versteigerung, für die zehn Milliarden Euro an Erlösen erwartet werden. Die Regierungsvertreter wollen, dass Homann auch im ländlichen Raum superschnellen Mobilfunk garantiert.


Dafür sollen die Anbieter in dünn besiedelten Regionen nur ein einziges 5G-Netz aufbauen, dieses aber untereinander teilen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Auch sollen bis auf die Ebene kommunaler Straßen sichere Verbindungen gewährleistet werden, um künftige Anwendungen wie das autonome Fahren von Autos zu ermöglichen.


Im Wirtschaftsministerium will man die Fehler bei vergangenen Versteigerungen unbedingt vermeiden. "Wir brauchen klare Vorgaben an die Netzbetreiber, damit wir die Versorgungslücken schließen und die Zukunft der Kommunikation nicht verschlafen", heißt es dort. Die Intervention aus Berlin bei der Bonner Behörde ist heikel.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die US-Regierung will Deutschland Altspeiseöl liefern, das als Biodiesel dem Kraftstoff zugemischt werden kann


Der neue Airbus-Vorstandsvorsitzende, der Franzose Guillaume Faury, macht seinem Unternehmen die Vorgabe, in Zukunft das Fliegen ohne Schadstoffe zu ermöglichen


Die FDP will Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern verpflichten, ihre jeweilige Lohnlücke zwischen Männern und Frauen offenzulegen: Einen entsprechenden Antrag zum sogenannten Gender Pay Gap wird der FDP-Vorstand beim Parteitag einbringen, der am Freitag beginnt


Düsseldorf - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat ein neues Investitionsbeschleunigungsgesetz für große Infrastrukturprojekte wie den Autobahn- und Internet-Ausbau gefordert


"Die Menschenrechtslage in Venezuela ist katastrophal": Die Vereinten Nationen kritisieren die Regierung von Präsident Maduro scharf - für mehr als 500 Tote und eine verfehlte Sozialpolitik