Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bundesbildungsministerin ermahnt Trump.
clock-icon13.04.2018 - 10:28:43 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat vor dem internationalen "March for Science" am Samstag harte Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt und den demonstrierenden Forschern ihre Unterstützung im Kampf für die Freiheit der Wissenschaft zugesagt

Bild: Anja Karliczek, über dts Nachrichtenagentur Bild: Anja Karliczek, über dts Nachrichtenagentur

"Ich finde, auch US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung, sich mit den Kenntnissen der Klimaforschung auseinanderzusetzen", sagte sie der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). "Nur weil wir eine Entwicklung nicht jeden Tag direkt sehen können, heißt es ja nicht, dass es sie nicht gibt", fügte die Ministerin hinzu.


Am 14. April werden in vielen Städten weltweit Demonstrationen stattfinden, mit denen sich Wissenschaftler für die Freiheit von Forschung und Lehre einsetzen wollen. Die internationale Großdemonstration fand im vergangenen Jahr das erste Mal statt ? auch aus Protest gegen wissenschaftsfeindliche Äußerungen von US-Präsident Bush, der die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet hatte.


"Ich unterstütze es sehr, dass Wissenschaftler sich dafür einsetzen, die Freiheit der Forschung weltweit zu stärken und zu verteidigen", sagte Karliczek der Zeitung mit Blick auf den diesjährigen "March for Science" am Samstag. "Die Freiheit der Wissenschaft ist so wichtig wie selten zuvor", befand die Ministerin.


Dabei gehe es entscheidend darum, dass sich Wissenschaftler eigenständig ihre Themen aussuchen könnten. "Wir leben in einer komplexen, oft sehr unübersichtlichen Zeit, in der die Entwicklung so wenig vorgezeichnet ist wie nie", sagte Karliczek. "Wir brauchen die besten Köpfe für die besten Lösungen." Der Staat müsse die Arbeit der Wissenschaftler ordentlich finanzieren, sollte sie aber niemals bevormunden, mahnte die CDU-Politikerin.


"Das ist wichtig für unsere freiheitliche Gesellschaft. Es stärkt aber auch die wirtschaftliche Innovation, die im internationalen Wettbewerb überlebensnotwendig ist", sagte Karliczek. "Ohne Innovationen aus der Forschung ist auch unser Wohlstand bedroht", warnte die Ministerin.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Eine bahnbrechende von Bromium in Auftrag gegebene Studie hebt das Aufkommen von Plattformkriminalität hervor und deckt die Verbindungen von Internetkriminellen zu Drogenproduktion, Menschenhandel und Terrorismus auf CUPERTINO (USA), 20


James Comey, der von Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr entlassene Chef des FBI, vermisst den früheren US-Präsidenten Barack Obama


Miguel Kertsman, Vortragender und Lehrgangsleiter der MA-Programme "Musik Management" und "Musik for Applied Media", hält Vorlesungen und leitet Studienprogramme in Komposition im Frühjahrssemester 2018 mit Studierenden des renommierten Ivy League Dartmouth College in New Hampshire, USA


Oberkochen - - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http://www presseportal de/bilder - - Enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen wesentlicher Erfolgsfaktor - Rund 300 internationale Experten diskutierten zwei Tage bei ZEISS in Oberkochen über Zukunft und Anwendungsfelder der Quantentechnologien -


Trockenlegen wollte Donald Trump den Sumpf der Verschwendung und Korruption in der Politik


Emmanuel Macron auf Staatsbesuch bei Donald Trump: Es ist das Treffen zweier ungleicher Präsidenten, die eine erstaunliche Freundschaft verbindet


Nordkorea stoppt seine Atomtests und spricht mit den USA Das ist zweifellos ein Fortschritt, aber noch lange nicht der Frieden für die nordostasiatische Halbinsel, meint FAZ-Redakteur Peter Sturm


LINZ, WIEN Wissenschaft pointiert erklärt: Günter Auzinger von der JKU gewann die Meisterschaft im Science Slam


Vorübergehender Frieden mit USA? Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un soll nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, die sich auf die nordkoreanische Agentur KCNA beruft, die baldige Aussetzung seiner Nuklear- und Raketentest versprochen haben


Rumänien will dem Beispiel der USA folgen und erwägt als erstes EU-Land eine Verlegung seiner Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem