Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Studie: Vor allem Schulabbrecher profitieren von Übergangssystem.
clock-icon09.01.2019 - 07:28:33 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Vom Besuch des beruflichen Übergangssystems für Schulabgänger, wie ein "Berufsvorbereitungsjahr" oder ein "Grundbildungsjahr" an den Berufsschulen, profitieren laut einer aktuellen Studie vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben

Bild: Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur Bild: Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur

Für solche Abbrecher verbesserten sich die Aussichten auf eine Lehrstellen um etwa ein Drittel, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB). Die Untersuchung zeige aber auch: Für Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss erhöhten sich die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, durch eine Teilnahme im Übergangssystem "deutlich weniger oder überhaupt nicht".


So lande jeder Zweite der geringqualifizierten Jugendlichen nach dem Besuch des beruflichen Übergangssystems entweder in einer weiteren Übergangsmaßnahme, suche sich einen Hilfsarbeiterjob oder bleibe arbeitslos, berichtet die Zeitung weiter. Für diese Gruppe der Schulabgänger stelle die jeweilige Maßnahme "häufiger eine Warteschleife dar", so die Forscher.


Insgesamt seien nach dem Berufsbildungsbericht zuletzt noch immer knapp 300.000 junge Leute in einem Übergangssystem ? trotz zehntausender offener Lehrstellen und angesichts des Fachkräftemangels, berichtet das "Handelsblatt". Zwei Drittel der Teilnehmer hätten einen Abschluss an der Hauptschule gemacht oder keinen Abschluss.


Das könnte Sie auch interessieren:

Kurz vor der ersten Verhandlungsrunde am Montag hat Verdi-Chef Frank Bsirske eine harte Haltung der Gewerkschaften bei den Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst angekündigt


Die ÖVP stellt Montag ihre Kandidaten für die EU-Wahl vor


Osnabrück - Kommunen fordern mehr Engagement Niedersachsens für medizinische Versorgung auf dem Land Verbandspräsident Trips warnt zum Start der Enquete vor Zwei-Klassen-Medizin Osnabrück


Osnabrück - "Gute Kita", "Starke Familie": Die Bundesregierung verteidigt Werbenamen für neue Gesetze Die FDP wirft dem Familienministerium vor, rechtliche Vorgaben zu unterlaufen Osnabrück


In Düsseldorfer Kitas fehlen knapp 200 Erzieher Vor allem Männer gelten in dem Beruf als Exoten


Niemand weiß, wie und vor allem wann es weitergeht


Angst vor Unglückszahlen ist immer noch verbreitet Wenn die Politik darauf Rücksicht nimmt, ist in Wahrheit niemandem geholfen


Drohen Streiks im öffentlichen Dienst, zum Beispiel in den Unikliniken? Kurz vor der ersten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten baut Verdi-Chef Frank Bsirske Druck auf


Beat Feuz fuhr bei der Lauberhornabfahrt auf Platz zwei Vor ihm platzierte sich Vincent Kriechmayr


Der neue Grenzübergang in Stein stellte die Behörden vor 40 Jahren vor Herausforderungen – solche meisterte auch der Herznacher Fritz Hodler als Synodepräsident