Der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai warnte vor der Politik des Iran. Die Politik des Regimes in Teheran bleibe eine Bedrohung für Israel.

In einem Interview für die RTL/n-tv-Redaktion, kritisierte der Politiker mit iranischen Wurzeln das Regime im Iran für seine Rolle im Nahen Osten. Das Handeln des Landes sei nicht konstruktiv. Der Iran trage wesentlich zur Destabilisierung des Nahen Ostens bei.

Der Europäischen Union warf Djir-Sarai eine große Passivität vor. Kritisch sah er das Festhalten am Atomabkommen. Es sei gescheitert. Statt am Abkommen festzuhalten, forderte der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion von Europa mehr diplomatische Initiativen. Wichtig seien Verhandlungen über die grundsätzliche Rolle des Iran in der Region am Persischen Golf. In die Gespräche müssen weitere Staaten einbezogen werden.

Djir-Sarai glaubt, dass die EU einen wichtigen Beitrag für eine diplomatische Lösung leisten kann. Europa könne durch seine glaubwürdige Politik im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran vermitteln. Einen wichtigen Schlüssel für die Lösung der Krise sieht der FDP-Politiker in Moskau. Russland müsse in die Verhandlungen einbezogen werden. Das Engagement Europas könne einen wichtigen Beitrag zur Befriedung der Region leisten.