Der Premierminister von Pakistan Imran Khan will sich, mit Blick auf die wachsende Armut und einer schweren Wirtschaftskrise, am Wirtschaftsmodell von Peking orientieren.

Gegenüber dem „Spiegel“ sagte der Premierminister von Pakistan, es sei bemerkenswert, was China erreicht habe und er würde es bewundern, wie die Führung von China innerhalb der kurzen Zeit von 40 Jahren 700 Millionen Menschen aus der Armut befreit habe. Imran Khan fügt hinzu, dass es das Modell sei, welchem er in Pakistan nacheifern möchte.

Zudem hat der Premier darüber gestaunt, die besten Talente auch ohne Wahlen an die Spitze des Landes zu führen und zur gleichen Zeit die Korruption zu bekämpfen. Das Land wäre durch frühere Regierungen vorn Pakistan ausgeplündert und das Geld ins Ausland verbracht worden, um beispielsweise in Grundstücke in den teuersten Gegenden von London zu investieren, so der Premierminister von Pakistan.

In Pakistan gerät der Regierungschef, welcher seit zwei Jahren das Amt innehat, immer mehr unter Druck. Das Land steht aus wirtschaftlicher Sicht am Abgrund, die Opposition hat sich gegen den Premier verbündet und Spielräume werden durch das mächtige Militär begrenzt. Imran Khan sagte gegenüber dem „Spiegel“, dass er das Manöver seiner Gegner erwartet habe. Er sollte erpresst werden, damit er sie von den Ermittlungen in Bezug auf Korruption befreien würde. Der Premier sagte, dass dies nicht passieren werde und er sie nicht davonkommen lasse. Gleichzeitig hat Imran Khan gegenüber dem „Spiegel“ Indien als Nachbar von Pakistan als „faschistischen Staat“ auf dem Subkontinent bezeichnet, welcher die Region mit einer „extremen, rassistischen Regierung“ bedrohe.

Von der zukünftigen Regierung in Washington, unabhängig davon, ob Donald Trump oder Joe Biden gewinnt, werde erwartet, mit Indien „ebenbürtig“ behandelt zu werden, insbesondere dann, wenn es um die Frage Kaschmir als Krisenregion gehen würde. Pakistan und Indien als verfeindete Atommächte haben bereits drei Kriege miteinander geführt. Die Region sei ein Krisenherd und es würde deshalb von den USA als stärkstes Land der Welt erwartet, unabhängig wer der Präsident sei, dass dieses an die Sache unparteiisch herangehen werde.

Redaktion poppress.de, Ever True Smile