Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Maas sieht neuen deutsch-französischen Vertrag als große Chance.
clock-icon09.01.2019 - 05:02:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Außenminister Heiko Maas (SPD) sieht den neuen deutsch-französischen Vertrag als große Chance für beide Länder

Bild: Heiko Maas am 30.10.2014, über dts Nachrichtenagentur Bild: Heiko Maas am 30.10.2014, über dts Nachrichtenagentur

"In Zeiten, in denen Populisten wieder nationalem Egoismus das Wort reden, verbinden wir damit auch ein klares Bekenntnis: Engere Zusammenarbeit geht eben nicht auf Kosten unserer Souveränität, sondern sie macht uns stärker", sagte Maas dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben).


Das Bundeskabinett soll am Mittwoch grünes Licht für die Zeichnung des Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich geben. Offiziell soll er am 22. Januar von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französische Präsidenten Emmanuel Macron im Krönungssaal des Aachener Rathauses unterschrieben werden.


Das Dokument knüpft an den Élysée-Vertrag von 1963 an und richtet sich nach Angaben der Bundesregierung "am Ziel einer größeren Konvergenz zwischen beiden Ländern aus". Außenminister Maas sagte, mit dem neuen deutsch-französischen Vertrag werde der Blick in die Zukunft gerichtet. "Wir bündeln unsere Kräfte, damit unsere Länder bei Themen wie Digitalisierung, Bildung und Technologie für die Zukunft gerüstet sind", so der SPD-Politiker.


"Wir schaffen die Voraussetzungen für ein engeres Zusammenwachsen in den Grenzregionen, um den Bürgerinnen und Bürgern auch bei Fragen wie Kitas, Krankenversorgung und Schulbildung praktische Lösungen anzubieten." Es gehe darum, "für ein starkes, handlungsfähiges Europa, für eine friedliche Welt und eine regelbasierte Ordnung einzutreten".


Mit dem Élysée-Vertrag hätten Deutschland und Frankreich die Lehren aus der blutigen Vergangenheit gezogen und eine historische Weichenstellung vorgenommen. "Aus jahrhundertealter angeblicher Erbfeindschaft wurde die deutsch-französische Freundschaft, aus einer Konfrontation, die Europa immer wieder in Krieg und Zerstörung gestürzt hat, wurde der Motor der europäischen Einigung", so Maas.dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Paris - Bei Brent kam es am Dienstag zu einer Konsolidierung, welche unterhalb der Hürde bei 63,67 USD gestartet wurde, wie aus der Veröffentlichung "dailyÖL" der BNP Paribas hervorgeht Dabei habe der steilere Aufwärtstrend der Vortage nicht gehalten werden können Die Chance sei gegeben, die Rally oberhalb des Aufwärtstrends der Vorwochen direkt wieder aufzunehmen


Wer auf dem aktuellen Niveau vor einem Direktinvestment in den TecDAX-Index zurückschreckt, kann sich mit richtig ausgewählten Discount-Zertifikaten die Chance auf eine attraktive Seitwärtsrendite sichern


MÜNSTER - "Westfälische Nachrichten" zum Aachener Vertrag: "Der Vertrag von Aachen passt in die Zeit


FRANKFURT - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zum Deutschland/Frankreich: "( ) Die EU erlebt die schwierigste Phase seit ihrer Gründung, da ist es hilfreich, wenn die beiden wichtigsten Mitgliedstaaten ihren Willen zur Zusammenarbeit noch einmal bekräftigen: Die Folgen des Brexits werden Europa noch lange beschäftigen und behindern (Großbritannien freilich am meisten)


In Frankreich kam es zu Razzien bei Uhrenhändlern Grund ist ein erbitterter Streit um Ersatzteile, der auch schon Schweizer Hersteller betraf


Italien legt im Streit mit Frankreich nach: Innenminister Salvini greift Emmanuel Macron per Facebook-Livestream an


Der Franzose Paul Pogba ist einer der bekanntesten Fussballstars der Welt - erst Recht in England, wo er bei Manchester United unter Vertrag steht


Außenminister Maas reist zu einem Kurztrip in die USA Dafür bringt er eine lange Liste mit Gesprächsthemen mit


Neuer Ärger um Glyphosat: Der umstrittene Unkrautvernichter wurde in Frankreich in Babywindeln nachgewiesen


Eine Moscheesteuer soll muslimische Gemeinden unabhängig von der Finanzierung aus dem Ausland machen