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Finnlands Präsident kritisiert Trump.
clock-icon14.09.2018 - 16:48:30 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der finnische Präsident Sauli Niinistö hat sich besorgt über den Zustand der transatlantischen Beziehungen geäußert

Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

"Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass wir über so schwierig greifbare Probleme in der transatlantischen Beziehung nachdenken müssen", sagte Niinistö der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Kritik äußerte er dabei vor allem am US-Präsidenten Donald Trump. Es sei allen klar gewesen, wie wertvoll diese Beziehung sei.


Trump habe das verändert. "Er versucht, an alles einen Preis zu kleben", sagte Niinistö. "Aber der Wert der transatlantischen Beziehungen lässt sich nicht in Dollar erfassen." In Finnland fand im Sommer das Gipfeltreffen Trumps und des russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Niinistö empfing Trump vor dem Gipfel, Putin danach.


Zu dem Treffen sagte Niinistö, er habe Trump gesagt, wie er sich selbst auf ein Treffen mit Putin vorbereite. "Aber man sollte sehr vorsichtig sein, wenn man Putin trifft. Er ist immer sehr gut vorbereitet. Sehr gut." Zu den Ergebnissen des Gipfels sagte Niinistö, es sei nicht darum gegangen, sich auf etwas zu einigen.


"Die beiden haben ja auch gar nicht versucht, gleich Ergebnisse zu erzielen". Hoffentlich aber habe der Gipfel den Weg für weitere Diskussionen eröffnet. Es sei gut, "wenn diese beiden Mächte zumindest in einem bestimmten Maße eine friedliche Beziehung haben, besser als eine feindliche". Mit Blick auf Russland, mit dem sich Finnland eine gut 1300 Kilometer lange Grenze teilt, sagte Niinistö, dass er das Land nicht als Bedrohung ansehe.


"Ich glaube nicht, dass Russland Staaten im Baltikum attackieren wird, und sie haben auch keinen Grund, Finnland anzugreifen." Er fügte an: "Es gibt eher eine globale Bedrohung, aber es gibt da auch eine gewisse Balance. Wenn es einen Krieg gäbe, würde nämlich niemand gewinnen. Es würde höchstens jemand weniger verlieren als die anderen.


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