Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Nordkorea-Experten: Arbeit für Trump und Kim beginnt erst noch.
clock-icon12.06.2018 - 14:44:36 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Nordkorea-Experte der Friedrich-Naumann-Stiftung, Lars-André Richter, hat sich erfreut darüber geäußert, dass das Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump tatsächlich stattgefunden hat

Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur Bild: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

"Niemand hat das Gespräch abgebrochen, keiner hat dem anderen einen Gesichtsverlust beigebracht. Damit ist erst einmal ein wichtiges Etappenziel erreicht", sagte er der "Bild". Die eigentliche Arbeit beginne jetzt aber erst noch. "Trump hat erkannt, dass er sich mit diesem Thema profilieren kann.


Er scheint da viel Energie hineinzustecken, aber er handelt natürlich auch aus innenpolitischen Gründen - im November stehen die Midterm-Wahlen in den USA an", führte Richter aus. Der Nordkorea-Experte der Bertelsmann-Stiftung, Bernhard Bartsch, attestierte Trump und Kim einen "politischen Erfolg".


Trump könne sich jetzt seiner Gefolgschaft als großer Diplomat präsentieren und "Kim ist auf dem internationalen Parkett wieder gesellschaftsfähig", sagte Bartsch. Kims Bekenntnis, die koreanische Halbinsel zu denuklearisieren, sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber letztlich wertlos, solange konkrete Bedingungen oder Zeitpläne fehlten, so Bartsch.


"In der Vergangenheit hat sich Nordkorea immer wieder zu Abrüstung bekannt, in der Realität aber stets aufgerüstet. Solange es keine Details gibt, lässt sich auch nicht beurteilen, welche Seite zu welchen wirklichen Zugeständnissen bereit sein müsste oder was der Deal kostet", erklärte der Experte.


Bartsch bezeichnete Trump als "bequemen US-Präsidenten", weil er keinerlei Anstalten mache, Kim zu Reformen in seinem eigenen Land zu drängen. "Dass vor genau einem Jahr der in nordkoreanischer Haft malträtierte US-Amerikaner Otto Warmbier im Koma in die USA überstellt wurde, wo er wenig später starb, spielt für Trump offenbar keine Rolle mehr."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Berlin - Europäische Bauern werden sehr viel weniger Soja aus den USA abnehmen, als sich US-Präsident Donald Trump nach den Verhandlungen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhoffen dürfte


Der Gouverneur von Kalifornien bittet die Trump-Regierung um Hilfe: Noch immer toben Waldbrände im Südwesten der USA


Frankfurt - Das Risiko, dass zwischen den USA und China ein regelrechter Handelskrieg ausbricht, ist mit der jüngsten Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, auf chinesische Produkte im Wert von 200 Mrd


Die Experten für freie Meinungsäußerung der Vereinten Nationen haben die wiederholten Angriffe des US-Präsidenten Donald Trump gegen die Presse stark kritisiert


Donald Trump in den USA und der Hype um Martin Schulz: Den Partein treibt dies neue Mitglieder zu


Nordkorea ruft die USA auf, das offizielle Ende des Koreakrieges (von 1950 bis 1953) zu erklären, meldet die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die nordkoreanische Zeitung „Rondom Sinmkun“


Verschwörungstheorien haben in den USA Hochkonjunktur Eine Gruppe namens QAnon treibt es besonders wild - sie sind überzeugt: Das Weiße Haus wird nicht von Präsident Trump, sondern von einem Zirkel krimineller Linker regiert


Drei Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat der von Präsident Donald Trump unterstützte Kandidat bei einer Abstimmung im Bundesstaat Ohio vorläufigen Ergebnissen zufolge einen Sieg errungen


Deutschlands Außenminister Heiko Maas hat die Beziehungen in der EU und zwischen der EU und den USA sowie die Herausforderungen, die das Verhalten des US-Präsidenten Donald Trump darstellt, in einem Gespräch mit der „Berliner Zeitung“ kommentiert


Nach dem verbalen Schlagabtausch zwischen dem berühmten Basketballer LeBron James und dem US-Präsidenten Donald Trump hat sich die amerikanische First Lady Melania positiv über die wohltätige Arbeit des Sportlers geäußert