Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bundeswehr baut Beteiligung an Manövern und Übungen aus.
clock-icon11.10.2018 - 08:53:34 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundeswehr baut in diesem Jahr ihre Beteiligung an internationalen Manövern und Übungen deutlich aus und lässt sich dies mehr kosten als zuvor

Bild: Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts Nachrichtenagentur Bild: Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts Nachrichtenagentur

Für das Gesamtjahr sind rund 300 Millionen Euro Kosten für die Teilnahme eingeplant, während 2017 nur 264 Millionen Euro ausgegeben wurden, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf die Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken. Während im vergangenen Jahr 10.160 Soldaten an solchen Übungen teilnahmen, sind in diesem Jahr mindestens 16.000 Soldaten eingeplant.


Ein Grund für die steigende Zahl an Übungen ist, dass die Bundeswehr im Januar 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der Nato übernehmen soll und sich darauf vorbereiten muss. Bis Mitte September beliefen sich die Kosten laut Ministerium bereits auf 208 Millionen Euro. Mit den veranschlagten 90 Millionen Euro für das Nato-Großmanöver "Trident Juncture" vom 25.


Oktober bis 23. November in Norwegen summiert sich dies auf die genannten rund 300 Millionen Euro. Für die Nato ist dies die größte Militärübung seit Jahren, die der Absicherung der östlichen Bündnispartner gegen Russland dient. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Sevim Dagdelen, kritisierte: "Der neue Ausgabenrekord für Manöver von 300 Millionen Euro dient weder der Völkerverständigung noch Frieden und Sicherheit in Europa." Die Außenexpertin fügte hinzu: "Es ist bemerkenswert, dass zwar kein Geld für die Sanierung von Schulen oder etwa eine menschenwürdige Pflege da ist, aber für das Säbelrasseln gegenüber Russland schon." Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums hob dagegen die Bedeutung des Nato-Manövers hervor, mit dem die Nato "lange geplant und angekündigt auf das wiederholt aggressive Verhalten Russlands in den vergangenen Jahren gegenüber seinen Nachbarn reagiert und Einsatzbereitschaft wie auch Reaktionsfähigkeit demonstriert".


Der Beitrag Deutschlands sei mit 10.000 Soldaten und 4.000 Fahrzeugen der zweitgrößte nach dem der USA. Auch der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), sagte: "Soldaten müssen üben. So kann man Schwachstellen und Probleme identifizieren und daraus lernen."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Übung der Bundeswehr- PD Montabaur tangiert


Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und unter Beteiligung eines Rindes


Die Bundeswehr hat seit 2008 fast 200 Angehörige als Rechtsextremisten entlarvt und fast alle entlassen


Düsseldorf - Die Bundeswehr hat seit 2008 fast 200 Angehörige als Rechtsextremisten entlarvt und fast alle entlassen


Externe Berater bei der Bundeswehr: Grüne fordern Akteneinsicht Linkspartei: „Unhaltbare und korrupte Zustände“ – Wehrbeauftragter: Externe Berater reduzieren Osnabrück


Internationales Team mit österreichischer Beteiligung widmete sich der Herstellung und Analyse von Dendrimeren


Die Affäre um externe Unternehmensberater bei der Bundeswehr weitet sich aus


Debatte über Bundeswehr-Berater nach Anzeige gegen Ministerium


Die Schweizer Uhrenhersteller haben im September weniger Uhren ins Ausland verkauft als im Vorjahresmonat


Mehr als die Hälfte der Gesetzesarbeit in der Schweiz dürfte heute durch das Ausland beeinflusst sein