Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Nach Protesten: Hongkongs Regierung legt Auslieferungsgesetz auf Eis.
clock-icon15.06.2019 - 10:20:28 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach den massiven Protesten hat die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong die Pläne für ein umstrittenes Auslieferungsgesetz an China ausgesetzt

Bild: Blick über Hongkong, über dts Nachrichtenagentur Bild: Blick über Hongkong, über dts Nachrichtenagentur

Das kündigte Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam am Samstag an. Das Gesetz habe eine Spaltung der Gesellschaft hervorgerufen, sagte Lam. Man müsse die Interessen Hongkongs berücksichtigen, die die "Wiederherstellung von Frieden und Ordnung" beinhalteten, so Hongkongs Regierungschefin weiter. Zudem machte sie deutlich, dass das Gesetz nicht vollständig zurückgezogen werden könne.


Man habe zwei Ziele: Der taiwanesische Mordfall und die gesetzlichen "Schlupflöcher", sagte Lam. Man könnte möglicherweise nicht das erste Ziel erreichen, aber man müsse die "Schlupflöcher" stopfen, so Hongkongs Regierungschefin weiter. "Deshalb glaube ich, dass das Gesetz nicht zurückgezogen werden kann", sagte Lam.


Im Februar 2018 hatten taiwanesische Behörden vergeblich versucht, einen Hongkonger strafrechtlich zu verfolgen, dem vorgeworfen wurde, seine schwangere Freundin in Taiwans Hauptstadt Taipeh ermordet zu haben und der daraufhin nach Hongkong geflohen war. Tatverdächtige können nur in solche Länder übergeben werden, mit denen Hongkong ein Auslieferungsabkommen abgeschlossen hat.


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Sohn des von der RAF getöteten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, hat zurückhaltend auf die Forderung nach einem nationalen Gedenktag für deutsche Terroropfer im In- und Ausland reagiert


BPOL NRW: Ereignisreicher Vormittag für die Bundespolizei - Sie nimmt innerhalb von 10 Stunden 3 Personen fest - die Justiz ließ mit insgesamt 5 Haftbefehlen nach ihnen fahnden


Polizei und Justiz verfolgen weiter konsequent Hooligan-Straftaten - Zahlreiche Durchsuchungen in NRW nach Massenschlägereien in Oberhausen - auch in Heiligenhaus - Heiligenhaus - 1912067


Polizei und Justiz verfolgen weiter konsequent Hooligan-Straftaten - Zahlreiche Durchsuchungen in NRW nach Massenschlägereien in Oberhausen