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clock-icon06.07.2018 - 11:19:33 Uhr | ad-hoc-news.de

Befreiungsschlag im DAX könnte aber auch zum Fehlausbruch werden

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Es ist gut möglich, dass der DAX gestern im kurzfristigen Bereich einen Befreiungsschlag geschafft hat (siehe folgender Chart). So begann er den Tag mit einer kleinen Aufwärtslücke, auf die dann direkt Anschlussgewinne folgten. Durch diese konnte der Index seine Seitwärtskonsolidierung der vergangenen Tage (gelbes Rechteck) dynamisch nach oben auflösen (grüne Ellipse).


Zudem scheint nun auch eine (Dreifach-)Bodenbildung erfolgreich gewesen zu sein (grüne Bögen im Chart). Doch wie so oft, gibt es noch einige Haken an der Sache. Zum Einen drehte der DAX bereits vor der Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten wieder nach unten ab. Das allein ist nach dem dynamischen Anstieg noch nicht schlimm.


Aber der DAX könnte nun innerhalb des etablierten kurzfristigen Aufwärtstrendkanals (grün im Chart) wieder das Ausbruchsniveau unterschreiten. Damit würde aus dem zunächst dynamischen Anstieg ein Fehlausbruch werden. US-Indizes in Wimpelformation Dieser Rücksetzer im DAX ist zudem mit der Kursentwicklung der US-Indizes verknüpft.


Denn der Rückgang passierte, als der Dow Jones (siehe folgender 10-Minuten-Chart) im Rahmen einer aktuellen Wimpelformation (rote und grüne Linie) wieder zu fallen begann. Dabei gilt die Wimpelformation als trendbestätigend. Leider befindet sich der Dow Jones gerade in einer Abwärtsbewegung und so muss man auch mit weiter sinkenden Kursen rechnen.


Wie erwartet könnte der Dow Jones dann bald das untere Ende seiner Seitwärtsrange (gelber Bereich) erreichen. Ähnlich ergeht es gerade auch dem S&P 500. Stärke der Bullen ist zweifelhaft Entsprechend muss man bei dem bullishen Ausbruch im DAX höchste Vorsicht walten lassen.


Noch kann es sich beim Rücksetzer um einen Test der mehrtägigen Seitwärtskonsolidierung von oben handeln. Da es zu diesem aber schon so kurz nach dem Ausbruch kommt, sollte man die Stärke der Bullen anzweifeln. Zumal auch der lange Docht aus Sicht der Candlestick-Analyse (roter Pfeil im folgenden Chart) eher kein vielversprechendes Zeichen für eine Fortsetzung des Anstiegs ist. Schauen Sie sich also gut die heutige Tageskerze an.


Wenn der Anstieg nicht weitergeht, sollte man mit fallenden Kursen rechnen und keine neuen Long-Positionen eingehen. Gleichzeitig sollte man auch nicht die Kurse der US-Indizes aus den Augen verlieren. Wenn diese aus ihren Wimpelformationen ausbrechen, könnte es auch neue (negative) Impulse für den DAX geben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage Ihr Sven Weisenhaus  (Quelle: www.stockstreet.de)

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