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Am späten Freitag platzte eine kleine Bombe, der russische Energieminister Alexander Nowak verunsicherte die Rohstoffmärkte nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, dass die Allianz OPEC+ (einschl. Russland) dafür plädiere, die Entscheidung über eine Ausweitung der Förderbeschränkungen auf April 2020 aufschieben zu wollen. Damit steigen die Sorgen auf eine Ölschwemme zu Beginn des neuen Jahres, der Schmierstoff der Weltwirtschaft sackte um vier Prozent am Freitag ab. Zu Beginn dieser Handelswoche hat sich kurzfristig zwar eine Gegenbewegung eingestellt, diese dürfte aber nur technischer Natur sein und ist als Reaktion auf die vorausgegangenen Verluste zu werten. Das Hauptsignal an die übrigen Anleger wurde bereits am Freitag gesetzt. Technisch hielt sich der Ölpreis der Nordseesorte Brent Crude ohnehin in einem schwach ausgeprägten Aufwärtstrend auf, der aktuell noch auf dem Prüfstand steht. Der Freitagshandel dürfte jedoch übergeordnete Signalwirkung gehabt haben und für die kommenden Tage bis Wochen weitere Verkäufer mobilisieren, sollten keine raschen Produktionskürzungen beschlossen werden. Der Kampf und den kurzzeitigen Aufwärtstrend seit Oktober dieses Jahres ist nun entbrannt, die heute erst beschlossenen neuen Zölle der USA dürften sicherlich nicht förderlich für einen Aufschwung sein.
clock-icon02.12.2019 - 18:27:02 Uhr | ad-hoc-news.de

Brent Crude Öl Analyse: Freitagsausverkauf wird ein Nachspiel haben

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Liebe Trader, Am späten Freitag platzte eine kleine Bombe, der russische Energieminister Alexander Nowak verunsicherte die Rohstoffmärkte nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, dass die Allianz OPEC+ (einschl. Russland) dafür plädiere, die Entscheidung über eine Ausweitung der Förderbeschränkungen auf April 2020 aufschieben zu wollen.


Damit steigen die Sorgen auf eine Ölschwemme zu Beginn des neuen Jahres, der Schmierstoff der Weltwirtschaft sackte um vier Prozent am Freitag ab. Zu Beginn dieser Handelswoche hat sich kurzfristig zwar eine Gegenbewegung eingestellt, diese dürfte aber nur technischer Natur sein und ist als Reaktion auf die vorausgegangenen Verluste zu werten.


Das Hauptsignal an die übrigen Anleger wurde bereits am Freitag gesetzt. Technisch hielt sich der Ölpreis der Nordseesorte Brent Crude ohnehin in einem schwach ausgeprägten Aufwärtstrend auf, der aktuell noch auf dem Prüfstand steht. Der Freitagshandel dürfte jedoch übergeordnete Signalwirkung gehabt haben und für die kommenden Tage bis Wochen weitere Verkäufer mobilisieren, sollten keine raschen Produktionskürzungen beschlossen werden.


Der Kampf und den kurzzeitigen Aufwärtstrend seit Oktober dieses Jahres ist nun entbrannt, die heute erst beschlossenen neuen Zölle der USA dürften sicherlich nicht förderlich für einen Aufschwung sein. Short-Chance: Der Druck auf den Ölpreis wächst, die Kursgewinne zu Beginn dieser Woche können lediglich als technische Gegenreaktion auf die vorausgegangenen Verluste gewertet werden.


Ein möglicher Trendbruch dürfte jetzt weitere Abgaben nach sich ziehen. Erste Anlaufstelle dürfte zunächst das Niveau bei 60,00 US-Dollar pro Fass darstellen, darunter könnte es bei anhaltender Schwäche weiter gen 58,00 US-Dollar abwärts gehen. Das Scheitern an 64,00 US-Dollar in der abgelaufenen Woche war ein erster Warnschuss.


Eine überraschende Wende würde sich hingegen mit einem Kursanstieg über jenes Niveau ergeben, woher derart positive Signale herkommen sollen, bleibt jedoch fraglich. In diesem Fall würde ein Preisanstieg in den Bereich von grob 66,00 US-Dollar und den dort verlaufenden Abwärtstrend wahrscheinlich werden. Widerstände: 62,07 / 62,92 / 63,30 / 64,00 / 64,25 / 65,26 US-Dollar Unterstützungen: 60,34 / 60,00 / 59,20 / 57,99 / 57,36 US-Dollar Tageschart: Brent Crude Oil Future; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Rohstoffs zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 61,28 US-Dollar; 18:20 Uhr Traden Sie ab jetzt zu den besten Handelsbedingungen.


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