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In der abgelaufenen Woche hat die Commerzbank-Aktie ein Rekordtief bei 4,65 Euro markiert und ist damit unter ihre Tiefstände aus 2013 und 2016 gefallen. Der anhaltende Druck aufgrund von zum Teil negativen Zinsen und hohen Kosten für Filialerhaltung haben die Bank merklich ins Abseits manövriert. Jetzt versucht das Geldhaus mit Schließungen von Filialen seine Kosten zu senken und sich stärker auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Besonders bitter für das Institut ist der verpasste Anschluss bei der Digitalisierung, hier ist noch deutlich Luft nach oben vorhanden. Zahlreiche Fintech-Startups haben es schließlich erfolgreich vorgemacht.
clock-icon21.08.2019 - 11:20:08 Uhr | ad-hoc-news.de

Commerzbank Analyse: Aktie und Unternehmen haben schwer zu kämpfen

Bild: Rafael Müller, ad-hoc-news.de Bild: Rafael Müller, ad-hoc-news.de

Liebe Trader, In der abgelaufenen Woche hat die Commerzbank-Aktie ein Rekordtief bei 4,65 Euro markiert und ist damit unter ihre Tiefstände aus 2013 und 2016 gefallen. Der anhaltende Druck aufgrund von zum Teil negativen Zinsen und hohen Kosten für Filialerhaltung haben die Bank merklich ins Abseits manövriert.


Jetzt versucht das Geldhaus mit Schließungen von Filialen seine Kosten zu senken und sich stärker auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Besonders bitter für das Institut ist der verpasste Anschluss bei der Digitalisierung, hier ist noch deutlich Luft nach oben vorhanden. Zahlreiche Fintech-Startups haben es schließlich erfolgreich vorgemacht. Technisch hat das Papier derzeit sichtlich mit den Tiefs aus 2013/2016 zwischen 5,15 und 5,55 Euro zu kämpfen, ein Bruch dieser letzten Unterstützungszone könnte mittelfristig nämlich ein weiteres Verkaufssignal hervorbringen und zu einem merklichen Ausverkauf führen.


Noch aber ist nichts in trockenen Tüchern, eine volatile Seitwärtsbewegung die Folge. Gelingt es dem Management der Commerzbank das Ruder nicht nachhaltig herumzureißen, könnte sich das drohende Verkaufssignal doch noch durchsetzen. Short-Chance: Trotz eines intakten Abwärtstrends und damit besserer Chancen für Bären, sollte erst noch ein Bruch der letzten Tiefstände aus letzter Woche von 5,65 Euro abgewartet werden.


Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen weiteren Kursrücksetzer zurück auf das Niveau von zunächst 4,00 Euro merklich an. Darunter wäre sogar ein Test der Marke von 3,88 Euro denkbar, ehe wieder Schnäppchenkäufer auftauchen und für eine Gegenbewegung sorgen. Ein rascher Kursanstieg zurück über das Niveau von mindestens 5,50 Euro könnte aber für kurzzeitige Entspannung sorgen.


Kursgewinne zurück an 6,00 Euro kämen dann rasch ins wieder Spiel, darüber bestünde die Möglichkeit an die Verlaufshochs aus Sommer dieses Jahres bei grob 6,74 Euro zuzulegen. Zunächst einmal sollte die Lage um 5,00 Euro aber engmaschig beobachtet werden, ehe klare Handelsentscheidungen vorgenommen werden. _____________________________________________________________________ Einstieg per Stop-Sell-Order : 4,65 Euro Kursziel : 4,00 / 3,88 Euro Stop : > 5,10 Euro Risikogröße pro CFD : 0,45 Euro Zeithorizont : 1 - 3 Monate _____________________________________________________________________ Wochenchart: Commerzbank AG; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs der Aktie zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 4,97 Euro; 12:15 Uhr Traden Sie ab jetzt zu den besten Handelsbedingungen.


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