Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
clock-icon08.11.2018 - 08:55:27 Uhr | ad-hoc-news.de

Dow Jones hui, DAX pfui

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Bei den Zwischenwahlen in den USA hat die Partei der Demokraten erstmals seit 8 Jahren die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobert. Dabei fielen die Verluste für die Republikaner, zu denen auch US-Präsident Donald Trump gehört, allerdings moderater aus, als einige Wahlbeobachter zuvor erwartet hatten.


Zudem verteidigten sie nicht nur ihre Mehrheit im Senat, sondern konnten diese sogar ausbauen. Dennoch hat nun jede der beiden Parteien in einer der beiden Kammern des US-Kongresses die Mehrheit, so dass Trump nun nicht mehr auf die Unterstützung beider Kammern setzen kann – eine Art Patt-Situation. Die Marktreaktionen blieben aber vergleichsweise gering, da weder die Demokraten noch die Republikaner klar als Sieger aus dieser Wahl hervorgehen.


Außerdem war das Wahlergebnis in etwa so erwartet worden. Größere Kursschwankungen sind also als Folge der Wahlen dementsprechend nicht mehr zu erwarten. Dow Jones steht an entscheidender Marke Die Kurserholung an den Aktienmärkten ging daher „planmäßig“ weiter.


Sie hat im Dow Jones inzwischen zum Erreichen des 61,80%-Fibonacci-Retracements bei 25.864,24 Punkten geführt (siehe grüne Ellipse im folgenden Chart). Mit im Hoch 25.934,80 wurde es sogar schon überschritten. Allerdings gingen die Notierungen danach wieder zurück, so dass der Kampf um diese Marke noch nicht entschieden ist. Können die Bullen diese Marke, die als Maximalziel einer Gegenbewegung gilt, aber bald nachhaltiger überrennen, würde die vorangegangene Abwärtsbewegung bereits als beendet gelten.


Neue Korrekturtiefs sind zwar auch dann nicht ausgeschlossen, diese dürften in diesem Fall aber wohl lediglich im Rahmen der erwarteten Seitwärtsbewegung markiert werden. Stärkere Kursverluste sind dann eher unwahrscheinlich- es sei denn es bildet sich aus dem bisherigen Kursverlauf doch noch eine klare Topformation, zum Beispiel in Form eines Doppeltops. Im DAX hält die relative Schwäche an Derweil zeigt der DAX gegenüber den US-Indizes weiterhin eine relative Schwäche.


Ihm ist es nach wie vor nicht gelungen, auch nur das unterste der drei relevantesten Fibonacci-Levels zu erreichen. Und auch aus Sicht der Target-Trend-Methode (siehe folgender Chart) kann der deutsche Leitindex bisher noch keine klar bullishen Signale vorweisen. Das Tief der Abwärtsbewegung lag sogar knapp unterhalb der Rechteckgrenze bei 11.170 Punkten.


Ein „Überschießen“ über bzw. unter relevante Marken ist zwar im Zuge einer starken Abwärtsbewegung nicht ungewöhnlich, zumal der DAX im aktuellen Fall damit eine innere Abwärtstrendlinie (rot gestrichelte Linien) bestätigte, es bleibt aber trotzdem ein kleines Warnsignal. Dass der DAX die Mittellinie des dunkelblauen Rechtecks bei 11.525 Punkten zurückeroberte, ist im Rahmen eines Abwärtstrends auch noch kein nachhaltig bullishes Signal.


Erst wenn das aktuelle Rechteck nach oben verlassen wird, also die 11.880 Punkte überwunden werden, wird ein klareres erstes bullishes Signal ausgebildet. Doch nach der Mittellinie kamen die Bullen nicht weiter vorwärts (siehe rote Ellipse im Chart). Stattdessen blieben sie an der oberen Linie eines ehemaligen Aufwärtstrendkanals (schwarz) hängen.


Und damit ist auch die Nackenlinie der SKS-ähnlichen Formation (rot) immer noch nicht nachhaltig überwunden. Wobei wesentlich relevanter auch erst ein Überwinden des grünen Widerstandsbereichs wäre, der wiederum an der 11.880er Rechteckgrenze liegt. Das deckt sich also grob mit der Analyse nach der Target-Trend-Methode. Erst wenn der DAX auf Schlusskursbasis oberhalb der 11.880er-Marke notiert, ist hier ein erstes ernstzunehmendes bullishes Signal ausgelöst worden.


Das wird wahrscheinlich geschehen, wenn der Dow Jones das 61,80er Fibonacci Level nachhaltig nach oben auflöst. Geschieht das nicht und rutschen die Kurse im DAX bald wieder deutlich unter die Mittellinie zurück, muss man sich eher wieder mit einem Erreichen der 11.170er Rechteckgrenze anfreunden. Fazit Während sich die US-Indizes aufmachen, ihre Korrekturen zu beenden, ist es dem DAX noch nicht gelungen, die bearishen Signale zu neutralisieren.


Das könnte Sie auch interessieren:

Paris (www fondscheck de) - Seit Beginn des Jahres zählen die US-Aktienmärkte gerechnet auf Eurobasis zu den Top-Performern, so die Experten von Lyxor Asset Management Standard-Indizes wie der MSCI USA oder der S&P 500 seien um bis zu 13 Prozent geklettert


Ist jetzt wieder alles gut für die Aktienmärkte - schon weil vor allem die Kurse an der Wall Street heute stärker steigen? Das ist wohl eine Frage der Zeitebene - die heutige Rally der US-Indizes hat vorwiegend zwei Gründe (Auflösung von Hedge-Positionen und Unterinvestition in Aktien von Profi-Investoren nach dem Oktober-Blutbad


Hannover - Die US-Zwischenwahlen haben für Zurückhaltung bei den Anlegern am deutschen Aktienmarkt (DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) -0,09%, MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) -0,19%, TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) +0,33%) gesorgt, so die Analysten der Nord LB Deutsche Post-Aktien (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) hätten vom Quartalsergebnis profitiert und seien an der DAX-Spitze um 3,44% gestiegen


Die Anzeichen dafür, dass die Spannungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China abnehmen und man an einer nachhaltigen Lösung arbeite, haben den US-Indizes sowie den europäischen Märkten in der letzten Woche Auftrieb verliehen


Die Schweizer Börse SIX will mit Hilfe der Blockchain-Technologie den Handel von Aktien und Anleihen komplett neu aufstellen


Was erlauben Dax - würde der legendäre Giovanni Trappatoni fragen! Der deutsche Leitindex hält sich heute deutlich besser als die US-Indizes The post Was erlauben Dax? Marktgeflüster (Video) appeared first on finanzmarktwelt de


In der sogenannten „Blackout Period“ hat ein Unternehmen eine Sperrfrist für Aktienrückkäufe und Mitarbeiter dürfen keine Aktien des Unternehmens für ihr in den USA gängiges Rentenkonto kaufen The post Hilft eine sich abschwächende „Blackout Period“ den US-Aktienmärkten auf neue Rekordstände? appeared first on finanzmarktwelt de


Dax und US-Indizes sehen noch nicht besonders stark aus Wie kann man aktuell die Indizes traden? Darauf möchte ich im Video eingehen


Der Dax hat wieder zugelegt Die Midterm-Wahlen in den USA könnten den Anstoß für eine weitere Erholung liefern: US-Präsident Trump wirbt schon mal mit einer möglichen Einigung im Handelsstreit mit China


Der S&P 500 (US500) hat in den letzten Wochen einen eindrucksvollen Abverkauf gesehen, den einige Marktteilnehmer schon als Crash empfunden haben! Tatsächlich befinden sich die meisten Aktien innerhalb des US-Indizes bereits in einem Bärenmarkt, so dass es für die viel beschworene Endjahres-Ralley langsam eng werden wird