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clock-icon11.06.2018 - 11:18:08 Uhr | ad-hoc-news.de

Ist schon der Startschuss für die zweite Abwärtswelle gefallen?

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Trader haben aktuell keinen Spaß beim Handeln im DAX. Zur Veranschaulichung dazu noch einmal der kurzfristign 5-Minuten-Chart aus dem „Target-Trend-Spezial“: Bereits am vergangenen Dienstag machte ich auf das schon seit dem 29. Mai laufende Pendeln um eine Parallellinie aufmerksam (gelber Pfeil im Chart).


Diese leicht aufwärts gerichtete Bewegung hielt bis vergangenen Donnerstag an. Am Freitag rutschte der DAX dann aber mit einer relativ großen Abwärtslücke nach unten ab (roter Pfeil). Damit sah es so aus, als würde es zu der Fortsetzung der Korrektur kommen, die bereits Ende Mai für einen Verlust von 700 Punkten im DAX verantwortlich war. Immer größerer Druck auf Unterstützung Jedoch schafften die Bullen zum dritten Mal eine Kehrtwende im Bereich des hellblauen Rechtecks.


Der Grund dafür lässt sich in dem vielleicht schon bekannten (folgenden) längerfristigen Tageschart finden. So befindet sich bei 12.590 Punkten die Rechteckgrenze und hier liegt das wichtige Ausbruchsniveau (langer grüner Pfeil), welches der DAX mit dem jüngsten Rücksetzer zum dritten Mal von oben testete (kleine grüne Pfeile). Wie lang diese Unterstützung noch halten kann, ist aus heutiger Sicht aber fraglich.


So gab es zwar mehrere erfolgreiche Tests dieses Ausbruchsniveaus, aber durch eben jene Vielzahl von Tests baut sich auch ein immer größerer Druck auf. Wo uns eine zweite Abwärtswelle hinführen könnte Sollten die Kurse bald wieder sinken, könnte sich aus der leicht aufwärts gerichteten Konsolidierung eine Flagge im Abwärtstrend entwickeln (gelb im folgenden Chart).


Dann könnte es sich bei der Tageskerze vom Freitag um den Anfang einer zweiten Abwärtswelle handeln (rote Rechtecke). In diesem Fall würde sich eine ABC-Korrektur ergeben, die sehr gut zu der Elliott-Wellen-Analyse passen würde (grüne Buchstaben im folgenden Chart). Zudem würde das Kursziel, welches aus dem angedeuteten „Measured Move“ (rote Rechtecke im vorangegangenen Chart) abgeleitet werden kann und sich etwas oberhalb der Mittellinie bei 12.235 Punkten befindet, auch zu den Fibonacci-Retracements passen (blaue Linien im Elliott-Wellen-Chart).


Demnach wäre die Korrektur des im März gestarteten und Ende Mai abgeschlossenen Aufwärtstrends (grüne Wellen 1 bis 5 bzw. gelbe Welle 1) bei 61,80 % oder 12.291,1 Punkten beendet (Maximalkorrekturkursziel). Von dieser Stelle aus könnte der nächste (5-gliedrige) Aufwärtstrend beginnen. Fazit Zunächst konnte die Kurserholung nach dem Bruch der möglichen Flagge aber Schlimmeres abwenden und die Chance bewahren, die am 31.


Mai gestartete Aufwärtsbewegung weiterzuführen. Sollten die Kurse aber bald erneut fallen und dabei ein neues Korrekturtief bilden, muss man mit einer zweiten Abwärtswelle rechnen. Zwar heißt das nicht, dass die Kurse dann auch bis zum 61,80%-Fibonacci-Retracement sinken werden, darauf einstellen sollte man sich aber.


Und wenn sich der DAX oberhalb dieser Marke halten kann, ist mit einem anschließenden Aufwärtstrend zu rechnen, der dann sogar das Mai-Hoch von rund 13.200 Punkten hinter sich lassen könnte. Mehr gibt es dann dazu, wenn es soweit ist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage Ihr Sven Weisenhaus  (Quelle: www.stockstreet.de)

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