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clock-icon06.12.2018 - 09:51:15 Uhr | ad-hoc-news.de

US-Indizes mit planmäßigem Verlauf

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Nachdem wir uns vorgestern angesehen haben, welche fundamentalen Ergebnisse der G20-Gipfel gebracht hat (bzw. dessen „Nebenkriegsschauplätze“), blicken wir nun auf die charttechnischen Konsequenzen. Und hier haben sich die Kurse erwartungsgemäß entwickelt. Mearured Move im Nasdaq100 kein Thema mehr Bevor die Aktienkurse vorgestern wieder deutlich abgerutscht sind, hatten sie sich infolge der G20-Entwicklungen zum Wochenstart weiter nach oben gearbeitet.


Dies hatte im Nasdaq 100 den Effekt, dass sich der mögliche „Measured Move“ (rote Rechtecke im folgenden Chart) tatsächlich wie erwartet nicht durchsetzen konnte. Stattdessen hat das „Auspendeln“ weiter Form angenommen. Denn das jüngste Hoch lag unterhalb des vorangegangenen Hochs.


Bleibt der Technologieindex nun mit dem neuen Tief oberhalb des vorangegangenen Tiefs, werden damit die Amplituden kürzer und der Oktober-Einbruch wird tatsächlich über eine Seitwärtstendenz mit langsam abnehmender Volatilität verdaut. S&P 500 und Dow Jones mit höherem Tief und tieferem Hoch In dieser Hinsicht ist der S&P 500 schon ein Stück weiter.


Denn hier hatte es bereits ein höheres Tief gegeben (siehe grüner Pfeil im folgenden Chart). Und auf dieses folgte nun ein tieferes Hoch (roter Pfeil). Ganz ähnlich ist das Bild im Dow Jones (siehe folgender Chart). Auch hier folgte auf ein höheres Tief ein tieferes Hoch. Was liegt da näher, als weiterhin an eine Kursberuhigung und eine anhaltende Seitwärtskonsolidierung zu glauben! Und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Entwicklung bis zum Jahresende anhält.


Denn je näher die Feiertage und der Jahreswechsel rücken, desto geringer sind regelmäßig die Kursausschläge. Symmetrische Dreiecke als Trendfortsetzungsformationen? Sollte es so kommen, dann würden sich im S&P 500 und Dow Jones symmetrische Dreiecke ausbilden. Und dabei handelt es sich um Trendfortsetzungsformationen.


Ein Ausbruch nach unten wäre also zu erwarten - und damit, nach dem Oktober-Kursrutsch, noch eine zweite große Abwärtswelle. Diese könnte die beiden Indizes dann jeweils bis an das untere Ende der Seitwärtsrange (gelbe Rechtecke) führen - und sogar darüber hinaus. Ob sich daraus dann eine Bärenfalle entwickelt oder ein endgültiger Trendwechsel hin zu einem Abwärtstrend, kann man diskutieren, wenn sich die Dreiecke tatsächlich voll ausgebildet und als Trendfortsetzungsformation herausgestellt haben.


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