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clock-icon16.05.2018 - 10:38:06 Uhr | ad-hoc-news.de

Wirtschaftszahlen erfüllen die Erwartungen/Reaktion d. DAX bleibt aus

Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne Bild: Steffens-boersen-kolumne, Jochen Steffens, Steffens-boersen-kolumne

Was Experten bereits befürchteten, ist nun Wahrheit geworden: Tatsächlich reduzierte sich im 1. Quartal 2018 nicht nur die Wachstumsdynamik in den USA merklich (siehe Börse-Intern vom 4. Mai), sondern auch in Deutschland und der gesamten Eurozone. Wirtschaftswachstum tritt auf die Bremse Laut einer ersten offiziellen Schätzung wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal.


Im 4. Quartal 2017 stieg die Wirtschaftsleistung mit +0,6 % noch doppelt so stark und im 3. Quartal 2017 waren es sogar +0,7 %. Ein vergleichbares Bild ergibt sich auch in der Eurozone. Denn hier lag das Wachstum im 1. Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal nur noch bei +0,4 %, während es in den Quartalen zuvor eine Steigerung der Wirtschaftsleistung des Euroraums von jeweils 0,7 % gab. Da die USA im 1.


Quartal 2018 ein Wachstum von 0,5 % erreichten, sind sie wieder an der Eurozone vorbeigezogen. Dies könnte auch einer der Gründe für das jüngste Ende der Euro-Stärke bzw. Dollar-Schwäche gewesen sein (siehe Börse-Intern vom 3. Mai). Wachstum zum 15. Mal in Folge Aber es gibt auch positives zu den Wachstumszahlen zu vermelden.


Denn mit dem erneuten Wachstum haben wir nun zum 15. Mal in Folge gegenüber dem Vorquartal einen Anstieg zu verzeichnen. Dies ist der längste Aufschwung seit 1991. Zumal die Experten davon ausgehen, dass es sich bei dem aktuell schwächeren Quartal nur um eine Delle handelt - hervorgerufen von Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie, der Grippewelle und dem kalten Wetter im März.


Dazu kommt, dass die Aufwertung des Euro die Exporte gedämpft haben dürfte. Diese ist aber wieder beendet. Nichtsdestotrotz dürften wir vergangenes Jahr den Hochpunkt der Wachstumsdynamik erlebt haben.  Dies lässt sich auch aus den aktuellen Frühindikatoren schließen, über die Torsten Ewert gestern bereits geschrieben hat.


So rechnete man bereits mit dem schwächeren Wachstum der vergangenen Monate, wodurch die aktuelle Bestätigung relativ uninteressant wirkt. Dagegen ist ein Blick nach vorn, „in der Erwartung, aus den Frühindikatoren neuen Optimismus schöpfen zu können“, deutlich spannender. ZEW-Index erfüllt die Erwartungen Und so stimmten gestern bereits die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland mit einem unveränderten Stand von -8,2 im Mai genau mit den Markterwartungen überein. Gleichzeitig sank die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage nur leicht um 0,5 auf 87,4 Punkte.


Somit scheinen die Befürchtungen einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts mit den USA, die Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran und die anziehenden Rohölpreise die Konjunkturerwartungen für Deutschland kaum negativ beeinflusst zu haben. Insgesamt sieht es also danach aus, dass das Wirtschaftswachstum sein aktuelles Tempo zumindest beibehalten kann und der Aufschwung trotz der Delle im 1.


Quartal 2018 weitergeht. DAX klammert sich an die 13.000er Marke Entsprechend unbeeindruckt von den Ergebnissen zeigten sich die Börsen, da es weder zu negativen noch zu positiven Abweichungen von den Erwartungen kam.  Der DAX bewegte sich gestern also immer noch in relativ engen Bahnen entlang der 13.000er Marke.


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