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SPD-Vorsitz: Giffey plädiert für Kandidatenduo Scholz und Geywitz.
clock-icon19.11.2019 - 22:25:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich bei der Stichwahl zum SPD-Vorsitz für das Kandidatenduo Olaf Scholz und Klara Geywitz ausgesprochen

Bild: Franziska Giffey, über dts Nachrichtenagentur Bild: Franziska Giffey, über dts Nachrichtenagentur

"Also für mich ist das ganz klar, ich stehe für Klara Geywitz und Olaf Scholz, weil ich gut finde, dass die beiden sich klar bekannt haben, dass es gut ist, wenn die SPD für eine verlässliche und stabile Regierung in Deutschland steht und die Koalition auch verantwortungsvoll fortsetzen will", sagte Giffey am Dienstag dem Fernsehsender n-tv.


Auf die Frage, warum sie selbst nicht kandidiert habe, antwortete sie: "Ich hatte im Sommer ja noch das Prüfverfahren um meine Dissertation. Das ist inzwischen geklärt, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt einfach entschieden, dass ich das nicht machen kann und ich finde jetzt wichtig, dass wir als Sozialdemokraten dafür stehen, dass wir gute Arbeit für Deutschland leisten und in der Regierung auch unseren Job machen und dafür sorgen, dass es einen Unterschied macht, ob die SPD mitregiert oder nicht", so die Familienministerin weiter.


Dies mache man mit der Grundrente und mit dem sogenannten "Gute-Kita-Gesetz". Deshalb freue sie sich, dass sie am heutigen Dienstag zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Familienminister Joachim Stamp (FDP) den Vertrag über insgesamt 1,3 Milliarden Euro unterzeichnet habe: "Der wird einer halben Million Kinder, hier in Nordrhein-Westfalen zugutekommen und natürlich bundesweit über 5 Milliarden Euro.


Wir haben das `Starke-Familien-Gesetz`, wir haben den sozialen Wohnungsbau, den wir unterstützen, wir setzen uns für die Grundrente ein, die wird kommen. Das sind alles Dinge, die das Leben von Millionen von Menschen besser machen und darauf den Fokus zu legen und zu sagen, ohne die SPD gäbe es das alles gar nicht, das finde ich wichtig", so die SPD-Politikerin weiter.


Auf die Frage, wie sie dafür sorgen möchte, dass beim Wähler wieder mehr Inhalte statt Personaldebatten ankommen, antwortete die Familienministerin: "Indem ich hier mit Ihnen über die Inhalte spreche, darum geht es ja auch." Natürlich habe man "in der ganzen Zeit weitergearbeitet" und es sei so, "dass wir darüber reden müssen, dass ich mir auch wünsche, dass die Medien darüber berichten, wenn wieder was Gutes in der Pflege passiert oder für die Familien oder für die Arbeit in Deutschland", so die Familienministerin weiter.


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