Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Scholz wirft Walter-Borjans Kleinmachen der SPD vor.
clock-icon17.11.2019 - 08:56:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat seinem Konkurrenten um den SPD-Vorsitz ein Kleinmachen der SPD vorgeworfen

Bild: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur Bild: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

"Wer das tut, macht die SPD klein - und das hat die Sozialdemokratische Partei nicht verdient", sagte Scholz dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) mit Blick auf Norbert Walter-Borjans, welcher der SPD angesichts der aktuellen Umfragewerte den Verzicht auf das Aufstellen eines Kanzlerkandidaten nahegelegt hatte.


Der Vizekanzler bekräftigte, dass die SPD bei einer Bundestagswahl mit dem richtigen Kandidaten schnell zehn Prozentpunkte mehr gewinnen könne. Auf die Frage, ob er dieser Kandidat sei, sagte Scholz: "Wir sind jetzt erst mal dabei, Vorsitzende zu wählen. Klara Geywitz und ich bewerben uns, weil wir glauben, dass wir die SPD stärker machen können.


Nicht nur in Umfragen, sondern auch bei Wahlen." Ab kommenden Dienstag bis zum 29. November läuft die Stichwahl unter den knapp 430.000 SPD-Mitgliedern zwischen Scholz/Geywitz und dem Duo Walter-Borjans/Sakia Esken. Scholz sagte, dass trotz der aktuellen Lage eine Rückkehr ins Kanzleramt möglich sei: "Ich will eine mutige SPD.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD), hat es als \"ganz logisch\" bezeichnet, dass sich die Rhetorik der designierten SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bezüglich eines möglichen Ausstiegs aus der Großen Koalition seit ihrer Nominierung erheblich verändert hat


Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert eine schnelle Entscheidung der SPD über die Große Koalition


Vor dem SPD-Bundesparteitag hat sich die Europapolitikerin Katarina Barley dafür ausgesprochen, den Koalitionsvertrag in der Europapolitik nachzubessern


Unmittelbar vor dem SPD-Bundesparteitag hat der Präsident des Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, die geplanten Beschlüsse der Sozialdemokraten in der Klima- und Steuerpolitik scharf kritisiert