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Einzelkandidat Brunner gibt im Rennen um SPD-Vorsitz auf.
clock-icon16.09.2019 - 09:06:30 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner hat seine Bewerbung für den SPD-Vorsitz zurückgezogen

Bild: SPD-Tour am 07.09.2019 in Bernburg, über dts Nachrichtenagentur Bild: SPD-Tour am 07.09.2019 in Bernburg, über dts Nachrichtenagentur

"Mit diesem Schritt möchte ich eine deutlichere Zuspitzung im Kandidierendenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung ermöglichen", teilte Brunner am Montag in einer persönlichen Erklärung mit. Er habe kandidiert, um bei den Parteimitgliedern um Vertrauen zu werben und einen Beitrag zur Versöhnung der Parteiflügel zu leisten.


"Es ist traurig, wenn in einigen Kreisen `Juso` ein Schimpfwort ist, so wie in anderen Kreisen `Seeheimer`", fügte er hinzu. "Unsere politischen Gegner sind andere Parteien, nicht die eigenen Leute." Die SPD sei eine große Partei mit einem breiten Spektrum an Meinungen. Erfolgreich sei sie nur dann, wenn man gemeinsam streite und nicht gegeneinander.


"In den letzten Tagen ist mir immer deutlicher bewusst geworden, dass für eine solche Einigung auch eine Parteispitze mit klarer und breiter Unterstützung erforderlich ist", so Brunner. Ein großes Kandidierendenfeld erschwere eindeutige Wahlergebnisse. Daher mache er den Weg frei. Damit verbleiben im Rennen um den SPD-Vorsitz noch 14 Kandidaten, verteilt auf sieben Zweierteams.


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