Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Bund verzeichnet Rekordeinnahmen dank Minuszinsen.
clock-icon25.08.2019 - 00:07:02 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die neue Zinswelt verschafft dem Bundeshaushalt unverhoffte Einnahmen

Bild: 500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur Bild: 500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur

Dank der Minuszinsen habe der deutsche Staat in diesem Jahr durch die Ausgabe neuer Schulden bereits fünf Milliarden Euro eingenommen, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Berechnungen des Analysehauses Barkow Research. Bis zum Jahresende könnte die Summe auf über sechs Milliarden Euro anwachsen.


Das wäre ein neuer Einnahmerekord und würde selbst das Jahr 2016 in den Schatten stellen, als das Phänomen negativer Zinsen erstmals auftauchte. Zudem läge diese Summe auch deutlich über den Budgetplanungen, berichtet die Zeitung weiter. Der Haushaltsentwurf für das laufende Jahr sieht bislang vor, durch Anleihenverkäufe lediglich 412 Millionen Euro einzunehmen.


Inzwischen liegen sämtliche Renditen von Bundesanleihen im Minus, der Staat macht also mit jeder verkauften Anleihe einen Gewinn. Berlin wird von den Investoren fürs Schuldenmachen bezahlt. In dieser Woche hatte der Bund erstmals eine 30-jährige Anleihe mit einem Minuszins verkauft und damit einen Gewinn von 29,75 Millionen Euro erzielt.


Nach Berechnungen des Analysehauses Barkow hat Deutschland seit 2012 mit Anleiheverkäufen einen Gewinn von insgesamt gut 27 Milliarden Euro gemacht. Doch das ist nicht ohne Risiko: "Da der Bund aktuell sogar für 30-jährige Schulden keine Zinsen zahlt, sondern damit Geld verdient, entsteht die Illusion, Schuldenmachen bleibe folgenlos", sagte Wolfgang Schnorr, Volkswirt bei Barkow Consulting, der "Welt am Sonntag".


Das könnte Sie auch interessieren:

In Berlin kommt an diesem Mittwoch die Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen


Barrian Mining News Release Vancouver, British Columbia, 17


Berlin - Zum Klima-Beschluss des CDU-Bundesvorstandes erklärt Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Die CDU bleibt den Aufbruch für den Klimaschutz schuldig


News Release - Feb 11 2019 - HRL closing (01212364 DOCX;1) 16