Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Laschet kritisiert Spahn: Überbetonung der Migrationspolitik.
clock-icon20.11.2018 - 16:54:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Vize Armin Laschet kritisiert die Haltung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der Migrationspolitik

Bild: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur Bild: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

"Ich habe ihn wegen seiner Expertise in der Gesundheitspolitik unterstützt, dass er als junger Politiker Bundesminister wurde. Die Überbetonung der Migrationspolitik halte ich für falsch", sagte der CDU-Landesvorsitzende dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Die Menschen erwarteten Lösungen, aber nicht immer neue Diskussionen.


Spahn, der dem Landesverband von Laschet angehört, hatte bei der ersten Regionalkonferenz der drei Kandidaten um den CDU-Parteivorsitz die Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Frage gestellt und eine Abstimmung über den UN-Migrationspakt auf dem Parteitag im Dezember in Hamburg verlangt.


Das lehnt Laschet ab. "Aller Welt zu zeigen, dass wir nicht darüber abstimmen können, weil in Hamburg ein CDU-Bundesparteitag stattfindet, halte ich für unangemessen. Führung heißt, Entscheidungen zu fällen und dann offensiv zu vertreten", sagte er. Die Union sei sich einig, dass man mehr Ordnung in der Migrationspolitik brauche.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Wahlwerbung der Parteien für die Europawahl wird von den meisten Deutschen eher schlecht bewertet


Die ostdeutschen Länder und Berlin haben bis 2018 insgesamt knapp 380 Millionen Euro aus zusätzlich frei gewordenen Vermögenswerten von Parteien und Massenorganisationen der DDR erhalten


Der scheidende ukrainische Präsident Petro Poroschenko mahnt seinen Nachfolger Wolodimir Selenski angesichts anhaltender russischer Aggression zur Fortführung der bisherigen Politik des Landes


Rolf Elgeti, Aufsichtsratschef des Immobilienkonzerns TAG Immobilien, verlangt von der Politik die schnelle Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen im Kampf gegen die Wohnungsnot