Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
VDMA-Präsident Welcker kritisiert Industriestrategie von Altmaier.
clock-icon10.02.2019 - 18:52:15 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

VDMA-Präsident Carl Martin Welcker kritisiert die Industriestrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)

Bild: Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur Bild: Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur

"Der Mittelstand braucht keinen staatlichen Masterplan", schreibt VDMA-Präsident Welcker in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe). Welcker reagiert damit auf die "Nationale Industriestrategie 2030", die Altmaier vergangene Woche vorgestellt hatte. Darin hatte Altmaier unter anderem vorgeschlagen, dass der Staat zur Abwehr unerwünschter Investoren künftig notfalls selbst Unternehmen befristet erwerben und zu diesem Zweck einen Beteiligungsfonds aufbauen solle.


Das hält Welcker für falsch. Wir sollten uns davor hüten, "den Staat zum Unternehmer zu machen, und sei es auch nur temporär". Entscheiden, handeln, verantworten und haften dürften nicht getrennt werden: "Wir lehnen einen staatlichen Beteiligungsfonds daher ab." Den Systemwettbewerb mit China müsse die deutsche Industrie gemeinsam mit der Politik angehen, "aber nicht, in dem wir auf staatliche Eingriffe und Lenkungsmaßnahmen setzen!", so Welcker.


Altmaier wolle die "falsche Medizin" verschreiben. Der Mittelstand brauche einen starken Staat, der gute Rahmenbedingungen garantiere. Noch wichtiger sei es, Unternehmertum wieder mehr anzuerkennen und Fleiß zu belohnen. "Vielleicht sind wir zu satt geworden?", so Welcker. "Die Chinesen arbeiten 50 bis 60 Stunden in der Woche, in der deutschen Metallindustrie sind es 35 Stunden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofs, hat den \"zunehmenden Einsatz externer Berater\" in Ministerien kritisiert


Düsseldorf - Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Tempo bei der Umsetzung des Kohleausstiegs sowie einen neuen Netzplan für 2038 gefordert


Nach Wochen regierungskritischer Proteste im Sudan hat Präsident Omar Al-Bashir einen Ausnahmezustand im Land ausgerufen


In der Republik Sudan hat der dortige Präsident Umar al-Baschir einen einjährigen Ausnahmezustand ausgerufen


Seit fast zwei Monaten sucht US-Präsident Donald Trump einen neuen UN-Botschafter


Eigentlich nominiert US-Präsident Trump eine wohlgesonnene Ex-TV-Moderatorin als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen


Bitte stellen Sie ihr Unternehmen kurz vor?Die onoff AG, mit ihren Tochtergesellschaften, ist ein führender mittelständischer Partner für Prozessautomatisierung und Digitalisierung für Industrie 4 0-Lösungen


Die Welt zu Gast im Rathaus: Bundespräsident Steinmeier und Lettlands Präsident Vejonis sprechen zu den rund 400 Gästen


Mit schweren Anschuldigungen gegen Eintracht-Präsident Peter Fischer hat Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) dem Fußball-Bundesligisten im Streit um den juristisch fragwürdigen Polizeieinsatz vor dem Europa-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk die Schuld zugeschoben


In Algerien sind nach den Freitagsgebeten in mehreren Städten im Land Tausende Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen Präsident Abdelaziz Bouteflika zu protestieren