„Projektorientierte Regierungsarbeit heißt das Zauberwort, um neue Wege und neue Formen auszuloten“, sagte Ramelow nach einem von Altbundespräsident Joachim Gauck vermittelten Gespräch mit CDU-Landeschef Mike Mohring dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Einzelheiten müssten die Parteien regeln.

„Mein Angebot als Ministerpräsident ist, dass ich im Rahmen von zu definierenden Projekten die Regierungsarbeit gerne auch unter Einbeziehung der CDU und der FDP so organisieren möchte, dass Dinge der Veränderung eine Chance haben und sich die Parteien bei diesem Prozess auch wiederfinden.“ Linken-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow sagte der Zeitung: „Bodo Ramelow versucht auf der Grundlage einer Minderheitsregierung von Rot-Rot-Grün für stabile Verhältnisse mit den anderen demokratischen Parteien zu sorgen. Gespräche dazu sind klug und richtig.“ Die CDU und ihr Partei- und Fraktionschef müssten sich nun über die Rolle klar werden, die sie in Thüringen wahrnehmen wollten.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH