Im Februar dieses Jahres sind die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte, verglichen mit dem Vorjahresmonat, um 0,1 Prozent gesunken.

Verglichen mit dem Januar seien sie um 0,4 Prozent zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Freitag informierte. Im Januar hatte die Veränderungsrate über das Jahr +0,2 Prozent betragen.

Diese Abnahme gegenüber dem Januar lag vor allem an den um 1,6 Prozent niedrigeren Preise für Energie. Der Preis für Mineralölprodukte hat verglichen mit dem Vormonat um 3,4 Prozent abgenommen. Erdgas in der Verteilung war um 3,6 Prozent günstiger als im Januar, so das Statistische Bundesamt. Effekte der momentanen Corona-Pandemie auf die Erzeugerpreise konnten für den Februar nicht eindeutig ermittelt werden. Die Preise für Energie insgesamt waren im Februar dieses Jahres um 2,5 Proent niedriger als im Februar des vorigen Jahres.

Ohne die Energiepreise zu berücksichigen, waren die Erzeugerpreise im Februar dieses Jahres um 0,6 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres gestiegen, verglichen mit dem Januar dieses Jahres blieben sie unverändert. Vorleistungsgüter waren im Februar 2020 um 1,6 Prozent günstiger als im Februar des letzten Jahres, wie das Bundesamt mitteilte. Verglichen mit dem Vormonat Januar sanken die Preise für diese Produkte um 0,2 Prozent. Vor allem sogenannte nichtmetallische Sekundärrohstoffe, wie etwa Pappe und und Papier, waren günstiger als ein Jahr zuvor, ein Rückgang von 47,6 Prozent. Stahl, Roheisen und Ferrolegierungen waren 8,8 Prozent billiger als im Februar 2019. Edelmetalle und Halbzeug hieraus waren allerdings um 23,5 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, und Transportbeton war 7,9 Prozent teurer als im vorigen Jahr.

Die Verbrauchsgüter kosteten im Februar dieses Jahres 3,9 Prozent mehr als im Februar 2019 und verglichen mit dem Vormonat Januar 0,4 Prozent mehr, teilten die Statistiker mit. Die Preise für Nahrungsmittel waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,7 Prozent angestiegen. Schweinefleisch war gar 31,8 Prozent teurer als im letzten Jahr, Zucker kostee immerhin 18,0 Prozent mehr. Günstiger als im Februar 2019 waren vor allem Butter (-18,2 Prozent) und Kartoffelerzeugnisse mit einem Rückgang um 18,2 beziehungsweise 8,5 Prozent, wie die Wiesbadener bekanntgaben.

Redaktion poppress.de, A-1010413