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Bundespolizeidirektion München / Bundespolizeidirektion München: ....
clock-icon22.08.2019 - 14:16:45 Uhr | presseportal.de

Bundespolizeidirektion München: Bosnische Großfamilie auf Reisen/ Bundespolizei weist abgelehnte Asylbewerber zurück


Füssen - Am Mittwoch (21. August) hat die Bundespolizei einer siebenköpfigen Familie aus Bosnien-Herzegowina die Einreise nach Deutschland verweigert. Die abgelehnten Asylbewerber, die wohl der Minderheit der Sinti und Roma angehören, waren ohne ausreichende Dokumente unterwegs. Zudem schlug der Fahndungscomputer bei der Einreisekontrolle gleich mehrfach an.Kemptener Bundespolizisten überprüften auf der BAB 7 die Insassen eines Pkw mit italienischer Zulassung.


Die fünf Kinder auf den Rücksitzbänken des Siebensitzers waren zu diesem Zeitpunkt nicht angeschnallt, schliefen liegend auf den Sitzen oder turnten durch das Auto. Die drei vorhandenen Kindersitze lagen im Fußraum des Fahrzeugs. Zur Kontrolle konnten die sieben Bosnier keine ausreichenden Papiere vorweisen, welche die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland legitimiert hätten.Die Familie war den hiesigen Behörden bereits bekannt.


So stellten die Bundespolizisten bei der Überprüfung der Personalien zwei Vollstreckungshaftbefehle des Amtsgerichts Stuttgart gegen den Vater aufgrund Erschleichens von Leistungen und unerlaubten Aufenthalts fest. Der Gesuchte war der Justiz noch über 1.000,- Euro schuldig geblieben. Der Mann konnte nun die Geldstrafe von 860,- Euro begleichen, nicht jedoch die Verfahrenskosten in Höhe von 147,- Euro.


Gegen alle sieben Familienmitglieder lag zudem je eine Aufenthaltsermittlung vom Amt für öffentliche Ordnung Stuttgart aufgrund des Verdachts des unerlaubten Aufenthaltes vor.Die Beamten ermittelten, dass das Asylverfahren der Bosnier in Deutschland bereits im Oktober 2016 rechtskräftig abgeschlossen worden war.


Der 38-Jährige gab an, dass die Familie bereits seit vielen Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Italien hat. Nach Deutschland sei er nur gereist, um sich um ein fehlendes Dokument zu kümmern.Die Bundespolizisten verweigerten der bosnischen Familie die Einreise und übergaben die Personen an die österreichischen Kollegen der Polizeiinspektion Reutte.OTS: Bundespolizeidirektion München newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/64017 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_64017.rss2Rückfragen bitte an:Sabine Dittmann Bundespolizeiinspektion Kempten Eicher Straße 3 | 87435 Kempten Pressestelle Telefon: 0831 / 540 798-1010 E-Mail: bpoli.kempten.oea.controlling@polizei.bund.deDie Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu verhindern.Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 90 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/blaulicht/bilder -

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