Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Räumung im Hambacher Forst: Urlaubssperre bei Bereitschaftspolizei.
clock-icon26.09.2018 - 13:33:30 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Großeinsatz der Polizei im Hambacher Forst hat massive Auswirkungen auf die Polizeipräsenz in NRW

Bild: Polizei, über dts Nachrichtenagentur Bild: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Einsätze der Bereitschaftspolizei in den Schwerpunktbehörden Köln, Düsseldorf, Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Aachen, Bochum bis zum 2. Januar 2019 könnten nur durchgeführt werden können, sofern die Lage in Hambach dies erlaube, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf einen Erlass des NRW-Innenministeriums.


Die Präsenz im Rodungsgebiet habe "grundsätzlich Vorrang", heißt es darin. Urlaub soll den Bereitschaftspolizisten nur noch unter Anlegung von strengen Maßstäben in begründeten Ausnahmefällen gewährt werden. Sämtliche Fortbildungen der Bereitschaftspolizei sollen bis Anfang Januar ausgesetzt werden.


Die Polizeichefin von NRW, Daniela Lesmeister, begründet die Maßnahme mit der "finalen Widerstands- und Kampfstimmung" militanter Rodungsgegner im Hambacher Forst. Daher sei "über einen längeren Zeitraum von einem Einsatz aller verfügbaren Einheiten der Bereitschaftspolizei" auszugehen, zitiert der "Kölner Stadt-Anzeiger" aus dem Erlass.


Bis zum Ende des Jahres werde es deshalb nun unter anderem keine Schwerpunktaktionen gegen Raser oder Einbrecher geben. Monika Düker, Fraktionschefin der Grünen im Landtag, sagte: "Es ist schlicht unverhältnismäßig, dass über drei Monate eine erhebliche Anzahl von Polizeikräften im Hambacher Wald gebunden werden, die woanders fehlen.


Das könnte Sie auch interessieren:

BPOL NRW: Bundespolizei stellt mutmaßlichen Wohnungseinbrecher und zwei seiner Begleiter


BPOL NRW: Festnahme am Kölner Hauptbahnhof: Bundespolizei erwischt mehrfach Gesuchten


Düsseldorf - Gegen die Landarzt-Quote von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist wenig einzuwenden


Bielefeld - Rund 6 400 der 11 500 Hausärzte in NRW sind älter als 55 Jahre


Der vom Braunkohletagebau bedrohte Hambacher Forst soll dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zufolge bis zum Herbst 2020 nicht gerodet werden


Vertreter von 16 NRW-Städten tauschten sich bei der Bauministerin aus


Ob Mobbing in der Schule, Gaffer nach Unfällen oder Hasskommentare im Netz: Leben wir wirklich in einem „Land ohne Anstand?“ - Anhand von „Reisen ins hässliche Deutschland“ geht eine SWR-Doku dieser Frage auf den Grund


Johannes Laschet ist der Sohn von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und sieht Hollywoodstar Ryan Gosling verblüffend ähnlich


Beleidigt, bespuckt, verprügelt - Reisen war für Schwarze in den USA lange riskant


Der Konsens in der Kommission sollte den Streit um den Hambacher Forst beenden