Kontakt
RSS
Impressum
Über uns
aktualisieren
Baulandpreise für Wohnhäuser seit 2008 um 35 Prozent gestiegen.
clock-icon05.06.2018 - 01:02:04 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Baulandpreise haben sich bundesweit seit der Finanzmarktkrise deutlich verteuert

Bild: Leerstehendes Grundstück in Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur Bild: Leerstehendes Grundstück in Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

Zwischen 2008 bis 2016 stiegen die Grundstückspreise für Wohnimmobilien durchschnittlich um rund 35 Prozent. In den Jahren davor zwischen 2000 und 2007 waren die Preise um elf Prozent geklettert. Dies geht aus einer Antwort des Bundesbauministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten.


Die Preise stiegen damit stärker als die Inflationsrate. Zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Am teuersten sind die Baulandpreise für Mehrfamilienhäuser (mittleres Preisniveau) in mittleren Lagen in Berlin mit 880 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Hamburg mit 850 Euro und Baden-Württemberg mit 260 Euro.


Am günstigsten ist Bauland in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit je 40 Euro. Bei Eigenheimen in mittleren Lagen liegt wiederum Hamburg mit 480 Euro an der Spitze, gefolgt von Berlin mit 280 Euro, während alle fünf ostdeutschen Bundesländer mit 40 bis 50 Euro pro Quadratmeter die Schlusslichter bilden.


Die Sprecherin für Stadtentwicklung der grünen Bundestagsfraktion, Daniela Wagner, verlangt eine Änderung des Baugesetzes: "Statt zu spekulieren, muss der Bund eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung und Sicherung von bezahlbaren Grundstücken einnehmen." Der Präsident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW, Axel Gedaschko, kritisierte, die Baulandpreise ließen bezahlbaren Wohnungsbau in den Ballungsräumen bereits heute nicht mehr zu.


In Großstädten machten die Grundstückskosten bei einem Wohnungsneubau im Schnitt bereits knapp 20 Prozent der gesamten Investitionskosten aus. Den Hauptgrund für den Preisanstieg sieht Gedaschko darin, dass Städte und Gemeinden zu wenig Land in Bauland umwandelten. "Nur durch zusätzliches Bauland kann es aber gelingen, spekulative Preisübertreibungen zu bremsen."dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Das könnte Sie auch interessieren:

Durch die Aktion "Pfiat di Sackerl" zur Vermeidung von Tragetaschen ist die Zahl der Plastiksackerl in Österreich 2017 im Vergleich zu 2014 um 20 Prozent oder 122 Millionen Stück zurückgegangen


Soltau/Dresden - Die hagebau steigerte in den ersten sechs Monaten 2018 den Gruppenumsatz um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum


Soltau/Dresden - Die hagebau steigerte in den ersten sechs Monaten 2018 den Gruppenumsatz um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum


Am Mittwoch gab der EU-Klimakommissar bekannt, dass der Block seine Verpflichtung zur Emissionsreduzierung von -40 Prozent bis 2030 auf -45 Prozent erhöhen könnte


Laut einer Umfrage nerven sich 64 Prozent aller Schweizer über ihre Nachbarn


Nach den relativ moderaten Vergeltungsmaßnahmen der EU auf die US-Strafzölle kündigt Donald Trump eine weitere Eskalationsstufe an: 20 Prozent auf europäische Autos sollen es diesmal sein


Grund für Streichung der Buwog: Buwog-Mutter Vonovia hält mehr als 90 Prozent der Buwog-Aktien und kündigte Squeeze-Out an


Gerade sind die Gegenmaßnahmen der EU in Kraft, da drohte der US-Präsident den europäischen Autoherstellern mit Sonderzöllen von 20 Prozent


Österreichs Bevölkerung wuchs seit 1990 um 15 Prozent Irland mit Anstieg um 36 Prozent, Bosnien mit Minus von 22 Prozent


Wolfsburg (WB/VWI) - In dieser Woche haben Vertreter von Volkswagen Immobilien und vom Bauherren Buhlmann Immobilien GmbH aus Bremen das Neubauprojekt „APURA LIVING“ vorgestellt, das ab Herbst 2018 in den Steimker Gärten entstehen soll